Johanniter-Konvoi gestartet!

Auf dem Weg nach Südosteuropa, um notleidenden Familien Freude zu bringen

image_pdfimage_print

Gestern sind sie gestartet – die Johanniter-Weihnachtstrucker! Von der Innenstadt von Landshut ging’s los. Hunderte von Besuchern hatten sich bei trockenem Wetter eingefunden, um bei der feierlichen Verabschiedung der ehrenamtlichen Helfer dabei zu sein (unser Foto). Sie machten sich in vier Konvois auf den Weg nach Südosteuropa, um ein wenig weihnachtliche Freude zu notleidenden Kindern und Familien zu bringen.

In diesem Jahr war der Andrang seitens der Helfer ganz besonders groß. Denn die Johanniter hatten die bislang auf Bayern beschränkte Aktion erstmals auf die Landesverbände Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt-Thüringen sowie Teile der Landesverbände Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar und Sachsen ausgeweitet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch in den neu hinzugekommenen Regionen so viele Menschen von der guten Sache des Weihnachtstruckers überzeugen konnten“, sagt Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. – Landesverband Bayern „So können wir noch mehr bedürftigen Menschen über die harten Wintermonate helfen.“

Am frühen Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages wurden die ehrenamtlichen Brummifahrer, Helferinnen und Helfer der Johanniter-Weihnachtstrucker an ihrem traditionellen Startpunkt in Landshut von Oberbürgermeister Hans Rampf und Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. – Landesverband Bayern, verabschiedet. Zuvor hatten Dekan Siegfried Stelzner und Kaplan Philipp Werner den Truckern einen ökumenischen Reisesegen gegeben.

Nun befinden sich die 38 Sattelschlepper auf der mehrere Tausend Kilometer langen Reise nach Albanien, Bosnien sowie Nord- und Zentral- Rumänien, um die liebevoll verpackten Päckchen, die seit Ende November gespendet wurden, an bedürftige Menschen zu verteilen. Sie enthalten dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie ein kleines Geschenk und Süßigkeiten für Kinder.

Auch in unserem Landkreis beteiligten sich wieder etliche Kindergärten, Schulen, Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen an der Aktion. Wenn alles reibungslos verläuft, können die Helfer nach ihrer fünftägigen Mission am Silvesternachmittag wieder Zuhause begrüßt werden.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr als 60 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen Bereichen. Mit mehr als 14 000 Beschäftigten, rund 30 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und über 1,4 Millionen Fördermitgliedern zählt der gemeinnützige Verein mittlerweile zu einer der größten Hilfsorganisationen in Europa. Zu den Aufgabenfeldern der Johanniter-Unfall-Hilfe zählen unter anderem Erste Hilfe, Sanitäts- und Rettungsdienst, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen. International leistet der Verein humanitäre Hilfe bei Hunger- und Naturkatastrophen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit knapp 300 Regional-, Kreis- und Ortsverbänden im gesamten Bundesgebiet  vertreten. Mehr Informationen zu den Johannitern in Bayern finden Sie unter www.johanniter.de/bayern 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.