Ja genau – heute wieder Dresden!

Starke Starbulls: Playoff Spiel Nummer vier wartet

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Eis KimRosenheim – Spätestens nach dem 4:2-Heimsieg der Starbulls am Wochenende ist klar: Rosenheim kann also auch Dresden! 2811 Zuschauer sahen ein fulminantes und typisches Playoff-Spiel, in dem um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde und in dem schließlich die Hausherren die Nase vorne hatten. Damit wurde die Serie kurzerhand umgedreht und die Starbulls fahren am heutigen Dienstag mit einer 2:1 Führung zum vierten Spiel nach Dresden. Das Selbstvertrauen der Mannschaft …

… ist enorm gestiegen.

Kein Wunder, hat es doch jetzt auch endlich mal zuhause gegen die Eislöwen geklappt, gegen die man alle drei bisherigen Auftritte vor eigenem Publikum verloren hatte. Rechnet man noch den vorausgegangenen Auswärtssieg vom vergangenen Freitag in Dresden mit ein, liegen die Starbulls nun mit 2:1 in Front. Gerade in den letzten beiden Aufeinandertreffen konnten die Grün- Weißen zeigen was in ihnen steckt. Allenfalls das eigene Spiel in Überzahl lässt nach wie vor zu Wünschen übrig. „Solange es am Ende reicht, soll es mir Recht sein“- lautet das Fazit von Starbulls- Trainer Franz Steer zurecht, der sich vor allem mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden zeigte.

Dresden ist der erwartet schwere Gegner, der den Oberbayern alles abverlangt. Wie immer setzen die Innstädter dabei auf die Karte Mannschaftsleistung. Wie gut die einzelnen Mannschaftsteile in dieser wichtigsten Saisonphase zusammenarbeiten, konnte man nicht nur am Sonntag sehen. Auffallend ist vor allem das kompakte Spiel und das gute Verschieben zwischen Angriff und Abwehr, gepaart mit einer sehr hohen Laufleistung.

Genau das macht die Mannschaft um Kapitän Stephan Gottwald so stark. Hat man gerade zum Ende der Zwischenrunde noch die Disziplin bemängelt und die vielen gezogenen Strafzeiten, so ist davon jetzt nichts mehr zu sehen. Kaum einmal, dass die Steer-Truppe in eigener Unterzahl agieren muss. Dabei können sich die Oberbayern eigentlich auch auf ihr gutes Penaltykilling verlassen und liegen in dieser Kategorie nicht umsonst an zweiter Stelle in der DEL2.

Jetzt möchte man am Dienstag (Spielbeginn ist um 20 Uhr) natürlich nachlegen und sich seine ersten zwei „Matchpucks“ erarbeiten. Die Eislöwen stehen jetzt schon gehörig unter Druck und sind sicherlich beeindruckt ob der Leistung ihres Gegners, den man in der Hauptrunde so klar beherrscht hatte. Auffallend war auch, dass Rosenheim am Ende der Partie einiges mehr zuzusetzen hatte als die Sachsen, die dem hohen Tempo Tribut zollen mussten.

Foto: Marc Daniel Nachtsheim

(Szene aus dem letzten Heimspiel: Der Däne Kim Staal verwandelte den entscheidenden Penalty zum 3:2!)

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