Irrfahrt durch die Altstadt

Riesiger Sattelschlepper steckte heute in der Hofstatt fest - Bauhof half

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Da staunten die Anwohner und Besucher in der Wasserburger Altstadt heute nicht schlecht: In die Hofstatt hatte sich ein riesiger Sattelschlepper verirrt. Der ungarische Fahrer und seine Beifahrerin wussten sich nicht mehr zu helfen. Nichts ging mehr – weder vor, noch zurück. Rettung kam schließlich vom städtischen Bauhof. Fast eine Stunde lang dauerte die „Rettungsaktion“ mitten in der Stadt.

„Ja, wie ist der denn da überhaupt rein gekommen?“ Das fragten sich die vielen Schaulustigen, die dieses Spektakel heute in der Hofstatt nicht verpassen wollten. Eines war allen klar: „Rein geht’s eben meistens leichter als raus!“

„Große Katastrophe!“ Mehr konnte auch die ungarische Beifahrerin (Foto unten) nicht mehr sagen. Dass es so nicht weitergeht, musste dann auch der ratlose Fahrer des Lkw einsehen (unser Titelbild) …

Ob der ungarische Fahrer etwas liefern wollte oder von seinem Navi in die Irre geführt worden war, dass wusste keiner so genau. Fakt war jedoch, dass der Fahrer und seine Beifahrerin die Größe ihres Gefährts wohl etwas unterschätzt hatten, als sie sich durch die Ledererzeile bis in die Hofstatt schlängelten.

Als es schließlich weder vor, noch zurück ging, halfen viele Umstehende bei vergeblichen Rangier-Versuchen mit. Zuerst räumte man sämtliche Palmen und Blumenkästen, die dem Lkw im Weg waren, mit vereinten Kräften auf die Seite, dann versuchte der Fahrer, sein Gefährt rückwärts wieder aus der Hofstatt zu rangieren.

Nach fast einer halben Stunde vergeblicher Rangier-Versuche gaben der Fahrer und seine freiwilligen Helfer auf: Das Stadtbauamt musste anrücken, die Begrenzungs-Stempen in Richtung Marienplatz entfernen und den Lkw über die Schmidzeile aus der Stadt leiten.

HF

Die spektakuläre Irrfahrt durch die Altstadt in Bildern:

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