Im Einsatz für den Nächsten (10)

Unsere Serie zu „150 Jahren Feuerwehr Wasserburg” – Heute: Hans Maier

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hans-maierIm Einsatz für den Nächsten – so heißt unsere Serie, die wir zum Jubiläumsjahr der Feuerwehr Wasserburg bringen. Michi Schober von der Wasserburger Stimme hat sich mit den Frauen und Männern der Wehr getroffen und mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Motivation gesprochen. Herausgekommen sind zehn ganz unterschiedliche Kurzporträts, die einen Einblick geben ins Ehrenamt der Floriansjünger. Im 10. und letzten Teil: Hans Maier …

… den es 1982 beruflich nach Wasserburg verschlagen hat.

Maier ist vielen Wasserburgern als ehemaliger Leiter des Wasserwerkes und Stellvertreter des Werkleiters bekannt. Hans Maier, den Wasserburgern auch als Wasser-Hans bekannt, absolvierte insgesamt 33 Jahre in den Diensten der Stadt.

Der gebürtige Niederbayer war in seiner alten Heimat schon als junger Bursche bei der Feuerwehr. Und als er dann nach Wasserburg kam, war eines seiner ersten Vorhaben der Beitritt zur Wasserburger Feuerwehr. Er freundete sich schnell mit den Wasserburger Kameraden an. „Ich fühlte mich gleich wieder heimisch und die Arbeit bei der Stadt ermöglichte es mir, jederzeit mit auszurücken.“

Außerdem eignete sich sein Beruf bei den Stadtwerken natürlich sehr gut dafür, Stadt und Feuerwehr noch näher zusammen zu bringen. „Als ich nach Wasserburg gekommen bin, gab‘s hier nur unterirdische Hydranten. Das war unpraktisch für uns. So konnte ich zwischen Stadt und Feuerwehr gut vermitteln und schließlich Oberflorhydranten in der Altstadt durchsetzen. Das war natürlich eine enorme Erleichterung bei der Brandbekämpfung.“

So stellte Maier durch seine Arbeitskollegen bei den Stadtwerken und den Kameraden bei den Floriansjüngern ein Bindeglied dar – was er auch im Ruhestand noch heute ist. Er hat viele Kontakte und weiß immer jemanden, der helfen kann, wenn ein Problem auftaucht.

Leider musste er mit 56 den aktiven Dienst aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Dafür konnte er sich jetzt mehr um die Vereinsangelegenheiten und die Gemeinschaft kümmern.

Maier: „Ich bereite Vereinsausflüge mit den Kameraden vor, besonders im Wasserburger Land, damit man seine Heimat besser kennenlernt. Außerdem sind wir für die Spendengelder zuständig und was sonst so zu tun ist. Dabei hilft es natürlich, wenn man einige Leute kennt. Aber ich bin auch immer im Kontakt mit allen Mitgliedern. Mit Jung und Alt. Das macht mir viel Spaß.“

MS

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