Hoher Schaden durch geplatzten Schlauch

Gebäude der Landwirtschaftsschule in Rosenheim muss generalsaniert werden

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Ein Gebäude der Landwirtschaftsschule in Rosenheim muss generalsaniert werden. In Folge eines Wasserschadens Anfang November beauftragten der Kreisausschuss und der Ausschuss für Schulen und Sport in einer gemeinsamen Sitzung die Landkreisverwaltung, die Durchführung der Baumaßnahme vorzubereiten. Damit der Kreisausschuss endgültig entscheiden kann, müssen später noch Planunterlagen und Kostenberechnung vorgelegt werden.

Anfang November vergangenen Jahres war im zweiten Obergeschoss ein Warmwasserschlauch in der Teeküche geplatzt. Mehr als zwei Tage ergoss sich das auslaufende Wasser vom zweiten Stock bis ins Untergeschoss. Das Gebäude konnte nicht mehr genutzt werden. Bis Mitte Januar musste getrocknet werden. Erhebliche Teile sind beschädigt, konkret Fußböden, Decken, Türen, Wände und die Elektroinstallation.

An dem 1952 erstellten Gebäude waren, mit Ausnahme der Fenster, seither keine grundlegenden Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt worden. Der Schadensfall wird daher zum Anlass genommen, die vorhandenen Defizite in den Bereichen Elektro- und Heizungsinstallation, WC-Anlagen, Bodenbeläge, Deckenverkleidungen, Türen und Brandschutz zu beseitigen. Beim Freistaat Bayern wird eine Förderung der Baumaßnahme beantragt.

Zudem verzichtet der Maschinenring, der die Flächen im zweiten Stock gemietet hat, auf eine Rückkehr in das generalsanierte Schulgebäude. Die frei werdenden Räume werden dem Landwirtschaftsamt überlassen, das mehr Bürofläche braucht.

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