Hohe Wertschätzung für wichtige Arbeit

Vergabe der Förderpreise 2017 der „Marion und Bernd Wegener-Stiftung"

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Auf dem diesjährigen Patiententag in Wiesbaden wurden zum 12. Mal im Rathaus von Wiesbaden die Förderpreise für überregionale Öffentlichkeitsarbeit für Selbsthilfegruppen aus dem Bereich Gesundheit vergeben. Den zweiten Preis in der Kategorie „Lokale und regionale Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich“ erhielt eine Regionalgruppe der Patientenorganisation für angeborene Immundefekte, „dsai“. Die „dsai“ hat ihren Sitz in Schnaitsee.

Die Marion und Bernd Wegener-Stiftung vergab zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Stadt Wiesbaden Preisgelder in Höhe von 7.500 Euro für außergewöhnliche bundesweite und regionale Aktivitäten an Selbsthilfegruppen. Die Schirmherrschaft übernahm der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Sven Gerich.

In der Bundesrepublik sind ungefähr 70.000 Selbsthilfegruppen mit zirka drei Millionen Personen aktiv, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und somit die Lebensqualität dieser Menschen verbessern.

Ein sozial ausgewogenes Gesundheitssystem ist ohne die aktive Einbeziehung dieser ehrenamtlich tätigen Personen nicht möglich. Auch unter volkswirtschaftlichen Bedingungen leisten die Selbsthilfegruppen großartige Arbeit, sind aber dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Prämiert wurden Selbsthilfegruppen, die sich durch hohes Engagement, außergewöhnliche Aktivitäten und kreative Ideen auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit hervorheben. Berücksichtigt wurden dabei auch die Internet- und Social-Media-Aktivitäten.

Foto: Die Preisträger.

 

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