Hart umkämpft, aber nie gefährdet

Wasserburger Basketball-Damen holen sich 93:80-Arbeitssieg gegen SV Halle

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Härter umkämpft als erwartet, aber eigentlich nie gefährdet: Die Wasserburger Basketball-Damen holten sich in der heimischen Badria-Halle einen 93:80 (58:42)-Arbeitssieg gegen den abstiegsbedrohten SV Halle. Der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger vom Inn bleibt damit zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde weiter an der Tabellenspitze der Bundesliga mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Keltern. Halle bleibt trotz Niederlage weiter auf Platz acht und wäre damit Wasserburgs erster Play-Off-Gegner.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt hielten im ersten Viertel gut mit und der TSV konnte dieses nur knapp mit 30:26 für sich entscheiden konnte. Dann konnte sich der große Favorit erstmals etwas absetzen und führte nach 15 Minuten mit 44:29 und zur Halbzeit mit 58:42.

Halle ließ sich aber trotz eines 18-Punkte-Rückstandes kurz nach dem Seitenwechsel nicht entmutigen und kämpfte sich Zähler für Zähler zurück. Plötzlich war das Team aus Sachsen-Anhalt wieder dran (82:78 in der 38. Minute). Doch routiniert brachten die Innstädterinnen das Spiel über die Runde sicherten sich mit einem 11:2 in den letzten zwei Minuten den 93:80-Sieg.

„Das war ein Offensiv-Spektakel. Aber das ist nicht meine Philosphie“, so Head-Coach Georg Eichler, dem die 80 gegnerischen Punkte viel zu viel waren: „Die Leistung war ok und es war gut, dass wir vor dem Spiel in Marburg wieder mal in eine Stresssituation gekommen sind.“ Denn nächste Woche geht es zum in der eigenen Halle noch ungeschlagenen Tabellendritten. AS

Es spielten: Katharina Fikel (6 Punkte, Rebounds), Nathalie Fontain (13 Punkte), Milica Deura (12 Punkte), Bec Thoresen (2 Punkte), Shey Peddy (16 Punkte, 7 Rebounds, 4 Steals, 6 Assists), Sasha Tarasava (16 Punkte), Becca Tobin (13 Punkte, 6 Rebounds), Britta Worms und Soana Lucet (15 Punkte, 11 Rebounds).

Foto: Andreas Brei

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