Hart umkämpft: Der 13. Erfolg im 13. Spiel!

Gestern gegen Saarlouis: Wasserburgs Basketball-Damen mit Turbo im dritten Viertel

image_pdfimage_print

nayoWasserburgs Damen bleiben in der Basketball-Bundesliga weiter ungeschlagen: Gestern gab’s einen umkämpften 72:61-Sieg gegen Saarlouis! Wieder war eine Leistungssteigerung im dritten Viertel nötig, um den 72:61 (34:39)-Heimsieg einzufahren. Zwischenzeitlich lagen die Wasserburger Ladies in der ersten Halbzeit elf Punkte hinten, bevor sie sich aufrappelten und den 13. Erfolg im 13. Spiel der Ersten Bundesliga feiern konnten.

Die Gäste aus dem Saarland legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 0:8. Es folgte die erste Wasserburger Auszeit und es schien, dass sich die Partie drehte, als sich die Innstädterinnen mit sieben Punkten in Folge wieder herankämpften. Doch Saarlouis behielt die Oberhand und die Führung – die komplette erste Halbzeit über. In der 19. Minute schien es beim Stand von 28:39 sogar zu enteilen, doch zwei Wasserburger Dreier gestalteten das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff wieder etwas angenehmer.

„Wir waren nicht fokussiert genug“, ärgerte sich Georg Eichler über die Einstellung seines Teams: „Wir hatten wohl im Hinterkopf, dass wir Saarlouis dieses Jahr inklusive Pokal und Champions-Cup schon dreimal geschlagen haben.“ Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger vor allem in der Verteidiung.

Nach zwei Gäste-Punkten starteten die Hausherrinnen einen 16:0-Lauf und konnten sich dabei auch auf ihre Treffsicherheit von der Freiwurflinie verlassen. Insgesamt verwandelten sie 19 ihrer 20 Versuche.

Doch immer, wenn der Vorsprung komfortabel wurde, ließ die Konzentration nach und Saarlouis konnte wieder zurückkommen. Mit 58:52 ging es in den letzten Spielabschnitt, den Wasserburg wieder mit einem 10:0 startete und so die Vorentscheidung erzwang.

Nach dem 72:61-Sieg war Eichler zwar stolz auf die Verteidigungleistung seiner Spielerinnen, die in der zweiten Halbzeit nur 22 gegnerischen Punkte zuließen, merkte aber auch an: „Man hat gesehen, wenn die nötige Konzentration und Einstellung bei uns fehlt, sind auch wir zu schlagen.“

Es spielten: Shey Peddy (9 Punkte, 6 Rebounds, 8 Assists, 7 Steals), Katerina Hindrakova (2 Punkte, 4 Assists), Marlou de Kleijn (8 Punkte), Elisabeth Pavel (2 Punkte), Nayo Raincock-Ekunwe (unser Foto – 15 Punkte, 6 Rebounds), Steffi Wagner (6 Punkte), Tiina Sten (8 Punkte), Sophia Ederaine (2 Punkte), Svenja Brunckhorst (10 Punkte) und Soana Lucet (10 Punkte, 4 Steals).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.