Hannes kickte den SVR mit einem Hattrick weg

Kampfstarke Kleiner-Truppe lief gegen die Zeit an - 3:4 nach 0:3

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OLYMPUS DIGITAL CAMERABabensham/Ramerberg – Babensham auf dem Vormarsch: Wenn das Derby der Derbys an diesem Wochenende in der Kreisklasse 4:3 endet – da kann man sich gut vorstellen, wie spannend es abging. So geschehen am Sonntag in Babensham, wo in einer insgesamt starken Partie der Tabellenzweite SV Ramerberg zu Gast war. Dass Babensham daheim der Herr im Hause ist, das zeigten sie in Teil eins der Begegnung. Letztendlich zum Sieg steuerte Hannes Fellermayr einen coolen Hattrick bei und Ramerberg kämpfte bis zum Schluss, kam bis auf 3:4 heran in der 89. Minute – doch die Zeit lief am Ende noch schneller als Jojo Graf …

Einen Auftakt nach Maß erwischte der TSV Babensham beim Start in die Rückrunde vor den eigenen Fans: Edl König (auf unserem Foto links hinten) gelang schon in Spielminute vier das 1:0. Frenetischer Jubel. Und so ging’s weiter. Zum ersten Mal schlug dann Hannes Fellermayr in seiner ganz persönlichen Torbilanz in der 22. Minute zu. 2:0. Das 3:0 sechs Minuten vor dem Pausenpfiff – ebenfalls durch Fellermayr. Der SV Ramerberg ging zum Durchatmen erst mal in die Kabine.

Coach Jesse Kleiner ist bekannt, dass er es versteht, dass sein Team selbst bei einem solchen Rückstand niemals aufgibt. Niemals. Der Wiederanpfiff. Das Wetter änderte sich und auch die Stimmung bei den Fans. Ramerberg bekam Oberwasser. Die Partie wurde ruppiger. Fünf Minuten vorbei: das 1:3 für die Gäste durch Basti Möll, auf den noch immer Verlass war. Dann die vielleicht entscheidende 59. Spielminute: Elfmeter für Ramerberg. Peter Maier tritt an und verschießt. Hätte, wäre und vielleicht … Nein, es stand nicht 2:3. Auch wenn der Zeitpunkt perfekt gewesen wäre.

Egal, die Partie wurde zusehens spannender. Ramerberg machte unangenehmen Druck für die Hausherren. Hannes Fellermayr erlöste erst mal die Nerven der Babenshamer Fans und erhöhte auf 4:1. Wer sagt’s denn… Aber selbst in nur 15 Minuten kann man ein Spiel noch drehen und Ramerberg gab in berüchtigter Manier Vollgas. Erst war es Basti Möll, der hoffen ließ – 82. Minute 2:4 und dann traf Jojo Graf zum 3.4 in der 89. Minute. Die Zeit raste in den Augen der Ramerberger – Schiri Andi Baumann pfiff ab und Babensham umarmte sich.

Babensham trat an mit: Thomas Frank 1 – Hannes Fellermayr 9 – Ludwig Frank 2 – Lorenz König 3 – Eduard König 4 – Leonhard Kirchlechner 5 – Stephan Scheitz 6 – Tobias Oberlinner 7 – Rainer Maier 8 – Thomas Estermann 10 – Stephan Wimmer 11 – Martin Goettsberger 15 – Hans Lamprecht 12 – Lukas Wagner 13 – David Sturm 14.

Ramerberg spielte mit: 1 Mat Artemiak – 2 Michael Kirchlechner – 3 Bernhard Bachmann – 4 Benedikt Hölzle – 5 Alex Zosseder – 6 Peter Maier – 7 Bastian Moell – 8 Johannes Zoßeder – 9 Johannes Graf – 10 Thomas Kindlein – 11 Andreas Niggl – 22 Andreas Eberharter – 12 Stephan Spiegelsberger – 13 Christoph Hartinger.

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