Guyton-Boys: Vierte Niederlage in Serie

Basket: Trotz herausragender Leistung von Lorenzo Griffin und Kenan Biberovic

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Lorenzo GriffinDie Talfahrt der Wasserburger Basketball-Herren hält leider weiter an: Auch im Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten kassierte man eine weitere knappe Niederlage, diesmal mit 80:89 (35:41). Die Wasserburger begannen stark und lagen im ersten Viertel meist in Führung. Unglücklicherweise sammelten sowohl erst Lorenzo Griffin (unser Foto), der zunächst noch die Zuschauer mit spektakulären Körben begeisterte, dann auch Chris Sardgon schnell ihr jeweils drittes Foul ein. Die dadurch besonders auf der Aufbauposition geschwächten Innstädter …

… vermochten es daraufhin nicht, ihr Niveau zu halten und fielen von 21:18 auf 35:41 zurück. Jedoch alles andere als eine aussichtslose Situation zur Pause.

Allerdings gaben die Gäste aus Vaterstetten auch im dritten Abschnitt den Ton an und bauten ihren Vorsprung auf 64:50 aus. „Sie haben wieder gespielt wie in der vergangenen Saison, als sie in der Spitzengruppe mitmarschierten“, meinte Co-Trainer Biberovic.

Sein Team wollte sich aber noch nicht geschlagen geben: Entsprechend energisch wurde das Schlussviertel angepackt. Herausragend hier Lorenzo Griffin und Kenan Biberovic, die zusammen 28 der 30 Zähler erzielten. Die Wasserburger machten die Partie nochmals richtig spannend: Innerhalb von vier Minuten glichen sie zum 66:66 aus, danach ging es munter hin und her:

Zwei Minuten vor dem Ende lag man nur knapp hinten, die Gäste aus dem Münchner Osten erwiesen sich aber als ein cleverer Gegner und nutzen Unaufmerksamkeiten in der Wasserburger Verteidigung für zwei Dreier aus.

Die endgültige Entscheidung in der Partie: Vaterstetten durften am Ende über ihren vierten Sieg in Folge jubeln, für die Guyton-Boys dagegen war’s die vierte Niederlage in Serie. „Ein paar Mal waren haben wir nicht aufgepasst am Schluss, und schon war die Aufholjagd umsonst“, ärgerte man sich bei Wasserburg einmal mehr über ein Spiel, in dem mehr drin gewesen wäre.

Mit den verbleibenden Gegnern Memmingen, Neuötting und Unterhaching hat man kein einfaches Schlussprogramm. Die Partie gegen den Tabellenletzten Unterhaching sollte ein Pflichtsieg werden, die beiden anderen Kontrahenten (Platz 4 und 6) sind aber sehr stark, wie man bei den beiden Hinspielniederlagen zu spüren bekam. Will man noch den einen oder anderen Platz gut machen, müssten aber hier auch Erfolgserlebnisse gefeiert werden. Zunächst einmal konzentriert man sich auf die erste Aufgabe in Memmingen am kommenden Samstag, 7. März, und hofft auf eine Überraschung.

Es spielten: Ferhan Altay (4), Edin Bajric (11), Kenan Biberovic (21), Marcel Freiwald (2), Alexander Fuchs (2), Lorenzo Griffin (36), Jonathan Rath, Christopher Sardgon (3) und Salu Tadi (1).

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