Guten Morgen, Wasserburg!

Montag, 22. Mai: Gedanken zum Start in den Tag von Magdalena

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Heute Abend kommt einer der lustigsten Menschen Bayerns zu uns nach Wasserburg. Günter Grünwald wird mit seinem Programm „Deppenmagnet“ die Badria-Halle zum Lachen bringen. Passend zum Montag, der einen an sich oft ärgert, ist es Zeit, mal Situationen zu sammeln, an denen man sich selbst wie ein „Deppenmagnet“ vorkommt. Allein von letzter Woche kommt da bei mir schon einiges zusammen…

  1. Ich sitz‘ im Zug und will noch einen Text lesen, den ich für die Uni brauche. Am Vortag hab ich’s nicht mehr geschafft. Setzt sich eine junge Frau neben mich und telefoniert die ganze Fahrt lang mit ihrer besten Freundin. Lautstark und sehr detailliert, vielleicht sogar zu detailliert. Auf den Text konnte ich mich natürlich nicht mehr konzentrieren.
  2. Ich hetze mich beim Heimfahren zum Ostbahnhof, damit ich den Zug noch erwische. Ich weiß, dass es sauknapp wird, aber dem Poloshirtträger vor mir ist das völlig Wurscht. Der blockiert einfach die Rolltreppe. Wär‘ ich halt die Stufen raufgelatscht!
  3. Am Bahnhof angekommen. Ich geh zum Auto und beeil mich, weil ich noch zur Apotheke muss und die um halb Sieben zu macht. Es ist jetzt Viertel nach Sechs. Erst Ampel rot, dann ein Auto vor mir, das statt 100 gefühlt 50 fährt. Die Apotheke hat dann schon zu.

Und so weiter… Jeden Tag gibt’s doch irgendwas, worüber man sich aufregen kann. Und das macht der Grünwald heute Abend bestimmt auch zu Genüge … moand de Magdalena. (Es gibt noch Karten!)

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Ein Gedanke zu „Guten Morgen, Wasserburg!

  1. Servus Magdalena, zum Thema Deppenmagnet foid mia a wos ei… I hob mi letzten Mittwoch so dermaßen g`schickt, dass i nach der Arbeit rechtzeitig zum Udo Lindenberg in die Oly-Halla nach Minga kemm. Um kurz nach sechse schnell aussa bei da Arbat, ins Auto einag`hupft und los is gange. Dann hom mia uns durch den Feierabend-Minga-Verkehr gequält, am Oly-Zentrum woas Gott wo parken miasn und gefühlt 10 Kilometer bis zu Halle geh. Ok…. mia hams pünktlich g`schafft. Oiso… bis zu Halle zumindest. Dort samma dann a hoibe Stund beim Einlass o`gstand`n. Ah no ok… Aber wos dann kemma is, des hod mi so aufg`regt… Sogt doch der Haumtaucher am Einlass:“ Tut mir leid, aber Ihre Tasche ist zu groß. Die müssen Sie abgeben.“ Und des ned etwa IN der Halle, nein…. VOR der Halle in einem improvisiert aussehenden pavillionartigen Zelt. Also… wieder zurück auf Anfang, durch die vor der Halle wartende Menschmasse gequetscht, am „Taschenzelt“ anstellen (mit zwei völlig überforderten Mädels dahinter) und dann eben nochmal, um in die Halle zu kommen. Gefühlt musste diese Procedere 95% der Frauen mitmachen, weil jede normal große Handtasche den Einlasscheck leider nicht bestanden hat. Hm… In Zeiten wie diesen hab ich ja Verständnis für solche Aktionen. ABER…. dann bitte mit einer Information im Vorfeld oder zumindest vor dieser ganzen Anstellzeremonie! Das Konzert hat uns für den ganzen Ärger allerdings mehr als entschädigt. Es war wirklich super! Nur… applaudieren konnte ich Udo leider nicht. In der rechten Hand hatte ich meinen Geldbeutel und in der linken mein Handy…. 🙂

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