Guten Morgen, Wasserburg!

Mittwoch, 5. Juli: Gedanken zum Start in den Tag von Magdalena

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Gestern war ich in einem Drogeriemarkt im Altlandkreis (wer die Abkürzung für Drogeriemarkt kennt, der könnte vielleicht drauf kommen, wo ich war … ) und musste mich an einer langen Schlange vor der Kasse anstellen. Dann hab ich bemerkt, dass da …

… eine Klingel von der Decke hängt, die man drücken kann, um die Öffnung einer zweiten Kasse anzufordern. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Nörgler, der keine fünf Minuten warten kann, aber wenn dieser Böbbel da schon hängt, dacht ich mir, kann man das ja mal machen. Dann kam in Windeseile eine Mitarbeiterin angerannt, die mir vorher schon so nett eine Auskunft gegeben hat, und öffnete die zweite Kasse. „5,60 Euro, bitte!“. Ich hab ihr sechs Euro hingelegt und gesagt: „Der Rest ist für Sie!“. Dann hat sie mir 40 Cent in die Hand gedrückt mit den Worten: „Das ist nett, aber das darf ich eh nicht behalten. Trinkgeld wird bei uns wie eine Fundsache behandelt.“

Lieber Herr Drogeriemarktchef,

bitte lassen Sie ihre netten Mitarbeiter das Trinkgeld behalten …

Mit freundlichen Grüßen,

Magdalena

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