Gute Nachricht für alle Osterhasen

Es wird warm, sagt jedenfalls unser Wetterfrosch Dominik Jung

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Wetter Am heutigen Karsamstag steht Hoch Pere über den Britischen Inseln bereit (Foto links). Deshalb ist unser Wetterfrosch Dominik Jung sehr freundlich gestimmt und sagt ganz lässig: Ostern 2014 wird warm und vielfach richtig freundlich ausfallen.“ Ah ja, so kann der Blick aus dem Fenster also täuschen. Es ist nämlich noch Grau in Grau und hat gefühlt, drei Grad minus. Unser Experte erklärt das so …

In den letzten Tagen war von einigen Meteorologen über ein „Kaltluft-Ei“ zu den Osterfeiertagen spekuliert worden. Von nassen und wechselhaften Feiertagen war da die Rede. Dieses Ei hat sich allerdings als eine Meteorologen-Ente von einigen Kollegen der Branche entpuppt, denn wie schon vor Tagen vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net) angekündigt, erreicht die Kaltluft Deutschland nicht und die Temperaturen machen pünktlich zum Ostersonntag und Ostermontag einen dicken Satz in die Höhe. In der kommenden Woche wird es sogar noch wärmer und Regen ist dann kaum noch zu erwarten.“ So Dominik Jung heut.

Lokal seien Höchstwerte bis 27 Grad möglich. Damit gehe die extreme Trockenheit in die nächste Runde. Der April sei auf Weg nach Dezember, Januar, Februar und März der fünfte deutlich zu trockene Monat in Folge zu werden.

Die Osterprognose im Detail

Ostersonntag:

Der Tag startet freundlich. Fast überall lacht die Sonne vom Himmel. Nur im Südwesten sind die Wolken dann doch etwas dichter. Aber auch dort ist es trocken. Die Ostereiersuche kann in weiten Teilen Deutschlands ohne Regenschirm erfolgen. Auch der Nachmittag ist sehr freundlich mit viel Sonnenschein. Lediglich über den Mittelgebirgen können sich einige kurze Schauer oder Gewitter bilden. Die Höchstwerte erreichen im Süden 16 bis 19 Grad, im Westen geht es rauf auf bis zu 20 Grad. Auch der Norden kann mit 17 bis 20 Grad rechnen. Die höchsten Werte gibt es in Berlin und Brandenburg. Hier werden bis zu 22 oder 23 Grad erreicht.

Ostermontag:

Auch da geht es frühlingshaft warm weiter. Die Höchstwerte erreichen südlich des Mains 17 bis 20 Grad. Sonst geht es rauf auf 17 bis 23 Grad im Schatten. Im Süden sind am Morgen schon Wolken unterwegs. Die bringen aber kaum Regen. Sonst ist es freundlich. Nachtmittags kann es lokal mal wieder einen kurzen Schauer geben. Viel Niederschlag kommt aber kaum vom Himmel.

Problem viel zu große Trockenheit – die Natur leidet

Die Trockenheit der letzten Monate wird zunehmend zu einem großen Problem. Auch der April ist bisher in weiten Landesteilen zu trocken. Bis gestern wurde das Regensoll für den Monat erst zu 30 Prozent erfüllt. Dabei ist der Monat schon über die Hälfte vorüber. Allerdings täuscht das Regenmittel in diesem Fall ein wenig über die Realität hinweg, denn lokal ist noch weniger Niederschlag gefallen.

Deutschlandweit: Ganz bitter sieht es beispielsweise in Trier aus. Dort fielen nur 0,6 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. In Saarbrücken waren es sogar nur 0,5 Liter pro Quadratmeter. In Frankfurt 1,5 Liter, in Stuttgart knapp 5 Liter, in Augsburg wiederum nur 4 Liter pro Quadratmeter.

Entlang des Rheins gibt es schon Probleme beim Getreidewachstum und Kartoffeln, Mais oder Zuckerrüben kommen einfach nicht in die Gänge. An einigen Bäumen machen sogar schon die ersten Blätter schlapp. „So eine regionale Dürre ist für den Frühling eher untypisch“ so Wetterexperte Jung.

ES WIRD NACH OSTERN NOCH WÄRMER

Ab Dienstag wird es sogar noch einen Tick wärmer. Es geht schon wieder Richtung Frühsommer. Für alle Schulkinder sind das natürlich schöne Aussichten, denn es sind ja noch Ferien.

Hier der Trend für die Tage danach:

Dienstag: 21 bis 26 Grad

Mittwoch: 19 bis 27 Grad

Donnerstag: 18 bis 25 Grad

Freitag: 17 bis 24 Grad

Samstag: 15 bis 23 Grad

Sonntag: 15 bis 23 Grad

Für den Zeitraum Dienstag bis Donnerstag gilt: viel Sonnenschein, nachmittags und abends aber immer wieder lokale Schauer und Gewitter, also richtig sommerliches Wetter.

Freitag bis Sonntag können die Wolken zeitweise dichter werden und es fällt vor allem am Alpenrand auch mal Regen. Der große Landregen bleibt aber weiterhin aus und die Natur leidet weiter.

Anders als in den letzten Jahren, gab es in diesem März und auch im April in den Niederungen keinen Winterrückfall mehr. Es war fast durchweg frühlingshaft bis frühsommerlich. Daran wird sich bis Monatsende auch nichts mehr ändern.

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