„Gut, dass wir Sie haben“

Soyen/Amerang: Ehrenzeichen am Bande heute für Josef Kerschl und Johann Ruhrseitz

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Zwölf Landkreisbürger sind am heutigen Mittwoch für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement durch den Landrat auf Schloss Hartmannsberg geehrt worden – darunter auch Bürger aus dem Altlandkreis: Seit 25 Jahren sind Josef Kerschl aus Soyen und Johann Ruhrseitz aus Amerang Mitglieder der Johanniter-Unfall-Hilfe. Sie wurden mit dem Ehrenzeichen am Bande – im Namen des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann – ausgezeichnet.

Auch im Namen des Ortsbeauftragten der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wasserburg, Gerd Peiss, bedankte sich Karl-Heinrich Zeuner, Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Rosenheim, für den ehrenamtlichen Einsatz in den Hilfsorganisationen. Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes zitierte den ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer mit dem Satz: „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“

Zu Recht werde das langjährige Engagement gewürdigt, so Zeuner. Viele Jahre für das Gemeinwohl stehen für Mitmenschlichkeit. Das koste Zeit, Kraft und viel guten Willen. „Sie haben Maßstäbe gesetzt und anderen ein gutes Beispiel gegeben“, lobte Zeuner.

Vier verschiedene Ehrungen durfte Landrat Wolfgang Berthaler vergeben. Neben der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gab es das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, das Ehrenzeichen am Bande und die Ehrenamtskarte in Gold. Auch viele Bürgermeister sagten für die Jahrzehnte im Ehrenamt Danke …

Auf Schloss Hartmannsberg betonte der Landrat die hohe Bedeutung des Ehrenamtes. Mit Hinweis auf das konkrete Beispiel Asyl sagte Berthaler, da werde noch mehr bewusst, was Menschen im Ehrenamt leisten. „Wenn es die vielen Ehrenamtlichen nicht gäbe, hätten wir die Anforderungen beim Asyl nicht meistern können. Auch den ehrenamtlichen Einsatz in Hilfsorganisationen wie Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe oder Bergwacht könnte der Staat gar nicht bezahlen. Wir ehren Menschen, die im Ortsleben nicht mehr wegzudenken sind“, lobte der Landrat.

Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte er Werner Brieger aus Bruckmühl die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Brieger engagiert sich ehrenamtlich bei der Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige im Kreuzbund Diözesanverband München-Freising e.V.

Marianne Beyer aus Bruckmühl ist ein Urgestein in der Jugendarbeit. Neben vielen Jahrzehnten in der Pfadfinderinnenschaft St. Georg war sie zudem mehr als 20 Jahre im Vorstand des Kreisjugendrings tätig. Beyer ist Vorstandmitglied und Kassiererin im Jugendhaus Luegsteinsee, Gründungsmitglied der Frauenunion und Mitglied im Verein Faire Welt e.V. Der Landrat ehrte sie mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern und übereichte ihr auch die Goldene Ehrenamtskarte.

Die gleichen Auszeichnungen erhielt der Bruckmühler Helmut Giese. Er engagiert sich in der Evangelischen Kirche, betreut die heimatkundliche Sammlung im Rathaus und beteiligte sich bzw. veröffentliche mehrere Publikationen zur Gemeinde Bruckmühl.

Im Auftrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann ehrte Landrat Berthaler zusammen mit Karl-Heinrich Zeuner vom BRK weitere sieben Bürger für ihre langjährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz mit dem Ehrenzeichen am Bande.

Seit 25 Jahren sind die Bad Endorferinnen Lora Hänle, Hilde Hierl und Margareta Wimmer sowie Christine Schlemmer aus Aschau mit dabei. Bereits auf 40 Jahre bringen es Margaretha Heger aus Bad Aibling, Mario Kögl aus Bad Endorf und Johanna Siegel aus Kolbermoor.

 

 

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