Große Trauer um Manfred Eisele

Eiselfing: Er war Gemeinderat, Lehrer des Gymnasiums in Gars und Gospel-Train-Gründer

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Das Leben für die Musik und sein großes Herz für die Mitmenschen werden von Manfred Eisele als zentrale Charakter-Eigenschaften in Erinnerung bleiben. Im Rahmen einer bewegenden Trauerfeier nahmen Familienangehörige, enge Weggefährten, zahlreiche Freunde, Nachbarn sowie Vertreter von Vereinen und Institutionen am gestrigen Mittwoch Abschied. Monika und Michael Pabel zelebrierten das würdige Gedenken an den nach schwerer Krankheit im Alter von nur 67 Jahren kürzlich Verstorbenen in der Eiselfinger Pfarrkirche.

Begleitet wurden sie durch Gesang und die Klänge des Gospel Trains, den Manfred Eisele 1978 zunächst als kleinen Schulchor während seiner Zeit als Lehrer am Gymnasium Gars ins Leben gerufen hatte.

„Er war dabei nicht nur einfach der Lokführer, sondern vielmehr der zentrale Weichensteller, der den Gospel Train mit seiner Begeisterung und Motivation über Jahrzehnte hinweg begleitet und zu dem gemacht hat, was er heute für uns alle ist.“ Auftritte weit über Bayern hinaus sowie für weltweite karitative Zwecke stünden für das positive Wirken seines Gründers.

Für Roman Lanzl, den Gospel Train-Vorsitzenden, verkörperte Manfred Eisele eine Vaterfigur mit Vorbildfunktion, die niemals in Vergessenheit geraten werde. „Du wirst uns bei allen künftigen Auftritten begleiten und dabei immer fest in unserer Mitte sein.“

Der Leiter des Garser Gymnasiums, Gunter Fuchs, erinnerte an die großen Verdienste Manfred Eiseles, der die Schulfamilie neben seiner Tätigkeit als Lehrer für Mathematik und Physik durch sein musikalisches und soziales Wirken stets bereichert habe.

Bürgermeister Georg Reinthaler würdigte dessen Ehrenamt als Mitglied des Eiselfinger Gemeinderates: „Manfred war ein streitbarer Querdenker, dem es immer um konstruktive Zusammenarbeit und das große Ganze, nämlich seinen Heimatort, ging.“

Zudem habe er sich zuletzt trotz angeschlagener Gesundheit als Mitbegründer des örtlichen Asylhelferkreis verdient gemacht.

Alexander Lax nahm als Vorsitzender des TSV Eiselfing im Namen aller Sportler, insbesondere der Tennisabteilung, Abschied. „Ehrenmitglied Manfred Eisele war gemeinsam mit seiner Frau Renate über viele Jahre auch die Zentrale unseres Vereins und konnte gerade in der Nachwuchsarbeit wertvolle Erfolge erzielen.“

Auf dem Eiselfinger Urnenfriedhof fand der Verstorbene in Begleitung einer großen Trauergemeinde jetzt seine letzte Ruhestätte.

 

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