Griesstätt: Ruhe nicht in Sicht

Am Sonntag ist Bürgermeister-Wahl - Einwohner machen sich mit Flugblatt Luft

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Der für die Gemeinde Griesstätt unrühmliche Rückzug von Bürgermeister Stefan Pauker war offenbar nicht der Schlusspunkt unter die politische Querelen, die die Kommune im Süden des Altlandkreises seit langer Zeit spalten. Am Sonntag ist Wahl – und jetzt haben sich vier bekannte Griesstätter mit einem Flugblatt an die Bürger gewandt. Darin geben sie zu verstehen, dass Griesstätt trotz nur eines Bürgermeister-Kandidaten dennoch „eine echte Wahl“ hat.

    

Christian Selbertinger, Helmut Noppl, Florian Obermayer und Günther Lindner, das sind die Vier, die offenbar mit Robert Aßmus als einzigen Kandidaten nicht einverstanden sind.

„Jeder kann am Sonntag bei der Wahl ein Zeichen setzen, wie er über die Ereignisse, die überhaupt erst zu dieser Neuwahl geführt haben und wie die Suche nach einem neuen Bürgermeister-Kandidaten abgelaufen ist, denkt“, schreiben sie in ihrem Flugblatt.

Mit diesem machen sie darauf aufmerksam, dass man auf dem Wahlschein auch den Namen eines anderen Wunsch-Kandidaten eintragen könne.

Man müsse sich also nicht ausschließlich auf den einzigen Namen konzentrieren und sein Kreuz dort machen, sondern habe sogar „mehr Wahlfreiheit“, als bei mehreren Kandidaten.

„Einfach einen anderen Namen auf dem Wahlzettel eintragen“, raten die Vier den Griesstättern.

Die können am kommenden Sonntag von 8 bis 18 Uhr ihre Stimme in der Grundschule abgeben.

HC

 

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5 Gedanken zu „Griesstätt: Ruhe nicht in Sicht

  1. Ein Wahlberechtigter

    Ja, das hatte sich in den letzten Woche bereits abgezeichnet. Wenn jetzt sogar noch eine öffentliche Flugblattaktion läuft, dann kann man am Sonntag wohl mit zahlreichen Protestwählern rechnen. Es wird ein spannender Wahltag im sonst so beschaulichen Griesstätt, hoffentlich brechen nicht noch mehr Gräben auf als ohnehin schon.

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  2. Ich würd ja aus protest den Namen des Altbürgermeisters aufschreiben – wenn der dann mehr Stimmen hätte als der Neue wärs schon sehr interesannt.

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  3. Traurig genug, wenn ein Zugezogener hier solch ein Flugblatt in den Umlauf bringt. Gut, dass ein gebürtiger Griesstätter nun unser Bürgermeister ist.

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    1. Menschen werden heute in der überwiegenden Mehrzahl in Krankenhäusern zur Welt gebracht. Nachdem Griesstätt kein eigenes Krankenhaus hat, sind also auch die meisten Ur-Griesstätter gebürtige Wasserburger, Rosenheimer etc …
      (Anm d Red: Kommentar gekürzt)

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    2. Maria Christine

      Das ist doch wirklich nur zum Kopfschütteln! Zugezogener…. Ernsthaft? Dann schau mal in den Kindergarten oder in der Schule nach! Die einzigen Eltern die da helfen und was tun sind nicht grad original Griesstätter!Im maulen und motzen ganz gross aber selber mal was tun? Wenn ihr keine Zugezogenen haben wollt….warum wird dann ein Baugebiete nach dem anderen ausgewiesen? Also wirklich….sehr billig und peinlich so ein Komentar!

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