Griesstätt hat neu gewählt

Robert Aßmus erhielt 58,34 Prozent - Anderen Namen schrieben 41,66 Prozent

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Die Griesstätter Bevölkerung hat am heutigen Sonntag in der Grundschule gewählt – genauer gesagt nur 46,17 Prozent der insgesamt 2129 Wahlberechtigten: Neuer 1. Bürgermeister der Gemeinde ist Robert Aßmus (56) von der SPD, der als einziger Kandidat angetreten war. Er erhielt von 953 abgegebenen, gültigen Stimmen am Ende 556 – das sind 58,34 Prozent, so Thomas Marder, der geschäftsführende Beamte am Abend gegenüber der Wasserburger Stimme. Die Zahl der Wahlzettel mit einem anderen Namen darauf: 397. Das entspricht 41,66 Prozent …

Das sei die Schnell-Meldung, so Marder.

30 Stimmen wurden ungültig abgegeben.

Der bisherige Bürgermeister Stefan Pauker und der Gemeinderat hatten sich – wie berichtet – in einer Gemeinderatssitzung im März einstimmig im gegenseitigen Einvernehmen darauf geeinigt, dass sein Bürgermeisteramt zum kommenden 1. September 2017 endet.

Bis zum 30. April 2020 ist Aßmus nun das Griesstätter Gemeindeoberhaupt. Dann wird wieder für sechs Jahre neu gewählt.

Aßmus hatte im März die Aufgaben des Rathauschefs bereits als amtierender 2. Bürgermeister in Griesstätt übernommen.

 

 

 

 

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5 Gedanken zu „Griesstätt hat neu gewählt

  1. Marie Bauernschmid

    Ein Signal für die Bundestagswahl :), bei selbst nur einem Bürgermeisterkandidaten in Griesstätt schafft die SPD auch nur ein bescheidenes Ergebnis (oder hat es am Kandidaten gelegen ?)

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    1. Wolfgang Schmid

      Das Ergebnis der Wahl ist für mich eher nebensächlich. Viel gravierender empfinde ich, dass selbst eine Bürgermeisterwahl weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten hinter „dem Ofen hervorlockt“. Mehr Persönlichkeitswahl oder Nichtwahl geht doch gar nicht. Das ist das Eine. Das Andere ist, dass alle Welt nach mehr Bürgerbeteiligung schreit. Das Wahlrecht ist die wichtigste Bürgerbeteiligung überhaupt. Sie findet in regelmäßigen Abständen statt, kann mit der Briefwahl immer unkomplizierter ausgeübt werden und wird trotzdem zunehmend nur noch von der Minorität der Wahlberechtigten wahrgenommen. Schade!
      Ich gratuliere Herrn Aßmus zur Wahl und wünsche ihm und dem Griesstätter Gemeinderat eine konstruktive Zusammenarbeit und eine glückliche Hand bei den künftigen Entscheidungen.

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  2. A saubane Watschn is des Ergebnis …

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  3. Ja, wo waren die anderen Wählergruppierungen? Wollte wohl keiner
    Verantwortung übernehmen.

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    1. Scheint ja dort im Amtsgebäude eine richtige Spezlwirtschaft zu sein ..

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