Gibt’s wieder Einbrüche in Bergbahnen?

Kriminalpolizei bittet in den Wintermonaten um erhöhte Aufmerksamkeit

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Oberbayern – Im August dieses Jahres wurden zahlreiche Bergbahnen im bayerischen und österreichischen Grenzgebiet zum Ziel für überregional agierende Einbrecher. Zur Klärung der Einbruchsserie wurde bei der Kriminalpolizei Traunstein die Ermittlungsgruppe „Bergbahn“ eingerichtet. Mit Beginn der Wintersaison bittet die Kriminalpolizei, verdächtige Wahrnehmung unverzüglich an die örtlichen Polizeidienststellen zu melden.

Die „EG Bergbahn“ wurde beim Fachkommissariat Grenze eingerichtet und bearbeitet derzeit knapp 25 Fälle, die der Einbruchsserie zwischen Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden zugerechnet werden. Die Täter sind dabei stets mit brachialer Gewalt vorgegangen und haben einen Gesamtschaden, der vor allem den angerichteten Sachschaden und die Beute beinhaltet, von rund 500.000 Euro angerichtet. Die Ermittler stehen in engem Kontakt mit den österreichischen Behörden, da sich auch in den benachbarten österreichischen Bundesländern gleichgelagerte Taten ereigneten. Aufgrund der bislang gewonnen Erkenntnisse und Spurenauswertungen muss von überregional agierenden Einbrechern ausgegangen werden, deren Taten sich nicht nur auf den bayerischen Voralpenraum beschränken.

Mit Beginn der Wintersaison sind die Bergbahnen wieder regelmäßig geöffnet und die Parkplätze sowie Anfahrtswegen werden verstärkt frequentiert. Die „EG Bergbahn“ bittet in diesem Zusammenhang bei verdächtigen Wahrnehmungen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Insbesondere Personen oder Fahrzeuge, die sich auffällig verhalten oder nicht zur Örtlichkeit passen, sollen unverzüglich an die örtlichen Polizeidienststellen gemeldet werden.

Ungeachtet dessen sollen alle Bürgerinnen und Bürger gerade bei auffälligen Situationen ohne Scheu sofort unter der Notrufnummer 110 die Polizei informieren. Gerade bei verdächtigen Wahrnehmungen zählt jede Sekunde und die Polizei hilft rund um die Uhr.

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