Gera liegt uns nicht wirklich – macht nix, Mädls!

3. Volleyball-Bundesliga: Eiselfing muss mit dezimiertem Kader Lehrgeld zahlen

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SandraUnsere Eiselfinger Volleyball-Mädls mussten beim Geraer VC erneut Punkte lassen in der starken 3. Bundesliga. Mit 0:3 verloren die Kleeblättler bei den Thüringer Gastgebern. Aufgrund einer Spielplanverlegung ging es bereits eine Woche nach dem verlorenen Heimspiel gegen Gera nach Thüringen zum Rückspiel. Für die Eiselfingerinnen sollte es die Gelegenheit sein, sich für die 0:3-Niederlage zu revanchieren. Doch leider konnten die Oberbayerinnen nicht aus dem Vollen schöpfen, was den Mannschaftskader anbelangt – das Team musste auf die noch verletzte Theresa Hainzlschmid auf der Mittelblockposition verzichten und Manu Schneider …

… konnte krankheitsbedingt leider nicht auf der Annahme/Außen-Position antreten. Obwohl der Mannschaft bewusst war, dass die Voraussetzungen gegen die körperlich deutlich überlegenen Geraerinnen nicht gerade positiv standen, sollte es an der Motivation definitiv nicht scheitern. Die Mannschaft trainierte gezielt druckvolle Aufschläge und die Abwehr gegen die nun bekannt harten und gezielten Angriffsschläge der groß gewachsenen Gegnerinnen.

Doch zu Spielbeginn wollte das Vorgenommene leider nicht fruchten – ganz im Gegenteil. Das Eiselfinger Team wankte in allen Mannschaftsteilen und hatte mit den Aufgaben in der eigenen Spielfeldhälfte genügend zu tun, so dass an einen druckvollen Spielaufbau nicht zu denken war. Zwischenzeitlich ließ man die Gastgeberinnen auf einen Vorsprung von 6:18 davonziehen. Zwei Auszeiten und eine deutliche Ansage von Trainer Randy Heidlinger bewegten die Mannschaft, sich wieder auf die eigenen Fähigkeiten zu besinnen und ins Spiel zu finden.

Mit 18:25 endete der erste Satz glimpflich. In der zweiten Runde zeigte sich Eiselfing deutlich gefasster. Aus einer stabilisierten Annahme gelang nun ein druckvolles Zu- und Angriffsspiel, was gegen den hohen Block der Geraerinnen der einzige Schlüssel zu sein scheint, um das Spiel zu dominieren. Den ganzen Satz über bot sich den Zuschauern ein Kopf- an Kopfrennen, was sich gegen Ende des Satzes letztlich gegen die TSVlerinnen entschied. So konnten zwar wichtige, lange Ballwechsel gewonnen werden, doch durch wenige aber entscheidende Leichtsinnsfehler ließ man Gera in den wichtigen Situationen den Vortritt, was leider mit einem 22:25 bestraft wurde.

Im dritten Satz zog sich ein ähnliches Bild wie im zweiten fort – die Eiselfingerinnen spielten ein passables Volleyballspiel. Mittlerweile hatte man sogar das harte Angriffspiel der Thüringerinnen über das Block- und Abwehrspiel deutlich besser in den Griff bekommen. Doch letzten Endes sollte das leider nicht belohnt werden. Auch im dritten Satz behielt Gera knapp die Überhand und konnte den Satz mit 23:25 aus Eiselfings Sicht gewinnen.

„Nach anfänglichen Startschwierigkeiten im ersten Satz, fanden wir noch gut ins Spiel“, so Trainer Heidlinger, „doch am Ende konnten wir uns aufgrund weniger Leichtsinnsfehler bei entscheidenden Ballwechsel leider nicht belohnen – das ist schade.“ Doch die Mannschaft ist sich einig, dass man aus diesem Spiel nur lernen kann. Nach diesem Motto geht die Mannschaft wieder voller Engagement ans Werk, denn bereits kommenden Samstagabend spielen die Kleeblätter in Lohhof.

Es kämpften für Eiselfing: Krissi Aringer, Sandra Bachleitner, Nora Delker, Steffi Gräser, Carina Hainzlschmid, Mavie Hasenöhrl, Dani Hehl, Hanna Huber, Katrin Krieger und Lisa Pauker.           dh

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