Gegen Crimmitschau den Schalter umlegen

Starbulls: Negativserie reißt nicht ab

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LOGO NEGATIVRosenheim – Nach der doch recht deutlichen 2:6-Niederlage am Freitag in Ravensburg und der nun mehr anhaltenden Negativserie von vier Spielen in Folge finden sich die Starbulls unverhofft unterhalb der Linie wieder, die zum Heimrecht im Viertelfinale berechtigen würde. Am Sonntag, 18 Uhr, ist nun der Tabellenvorletzte Crimmitschau zu Gast im Kathreinstadion. Jetzt heißt es: Den Schalter umlegen…

Das haben sich die Starbulls sicherlich anders vorgestellt. Seit vier Spielen sind die grün- weißen Bullen in der DEL2 nun ohne Erfolgserlebnis. Auffällig dabei sind vor allem die letzten Auswärtsergebnisse. 3:6, 2:7 und jetzt 2:6 lauteten die letzten alarmierenden Resultate in der Fremde. Kurios, denn nach wie vor stellen die Starbulls mit 12 Siegen auf des Gegners Eis die beste Auswärtsmannschaft in der DEL2. Davon war in den letzten Spielen nicht mehr viel zu sehen. Auch das vormalige Prunkstück der Oberbayern, die Verteidigung, zeigte sich in letzter Zeit ungewohnt fehleranfällig. Somit ist man unverhofft unterhalb der Linie auf Platz 5 gerutscht, die im Viertelfinale zum Heimrecht berechtigen würde.

Ebenso hat die Niederlage eben jene Towerstars wieder auf vier Punkte heran rücken lassen, die somit wieder in Schlagdistanz sind. Zwar trennen die Starbulls ganze drei Punkte von der Tabellenspitze, jedoch scheint in der jetzigen Situation ein Blick über die Schulter durchaus angebracht zu sein. Mit den Eispiraten Crimmitschau kommt der Tabellenvorletzte und einer der Lieblingsgegner in dieser Saison ins Kathreinstadion. 8:1 Punkte aus den bisherigen drei Begegnungen sprechen eigentlich eine deutliche Sprache. Aber einmal mehr muss man den mahnenden Zeigefinger erheben, denn die Westsachsen sind nicht ohne. Nicht umsonst wurde am Freitag der Meister und Tabellenführer Bietigheim mit 5:3 im heimischen Sahnpark bezwungen.

Außerdem können die Pleißestädter befreit aufspielen, denn der Zug um die Teilnahme an den Play- offs ist für sie längst abgefahren. Für sie geht es darum in Form zu kommen, für die mit Spannung erwartete Play- down Runde. Erstmalig Druck in dieser Saison verspüren dürften hingegen Rosenheims Eishockeyspieler, die dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis brauchen. So wie nie immer alles Gold ist was glänzt, so ist auch jetzt nicht alles schlecht. Auch in den letzten Spielen waren jeweils gute Phasen zu verzeichnen gewesen, in denen die Mannschaft vieles richtig gemacht hatte. Grade auswärts waren es oft kurze Passagen nach Gegentoren gewesen, welche der Mannschaft die Spiele gekostet haben.

So auch gestern wieder, als man innerhalb von 15 Minuten fünf Gegentore kassierte. Dies und in letzter Zeit auffällig häufige Disziplinarstrafen kündigen von einem angeschlagenen Nervenkostüm der Mannschaft. Dass sie es besser können haben sie in dieser Saison bereits bewiesen. Gelingt es jetzt gegen Crimmitschau den Schalter umzulegen? Es wäre der Mannschaft auf alle Fälle zu gönnen. 

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