„Ganz knapp an größter Katastrophe vorbei“

Stellungnahme des Landrats - Dank an 3000 Einsatzkräfte

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Landkreis – „Rosenheim ist knapp an der ganz großen Katastrophe vorbeigeschrammt.“ So das Fazit von Landrat Josef Neiderhell, der zusammen mit Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer heute Morgen eine Stellungnahme abgab. Auch wenn natürlich viele Einzelschicksale erschütternd seien. Sämtliche Pegel seien am gestrigen Montag auf die Meldestufe 2 zurück bzw. pendelten sich dort ein. Die Deiche entlang der Mangfall zeigten bei der letzten Begutachtung keine Gefahrenstellen und wiesen keine Auskolkungen auf, so dass derzeit von keiner akuten Gefahr für die dahinterliegenden Gebiete ausgegangen werden müsse. Vorerst bleibe es aber noch beim Katastrophenfall. Sorgen bereite vor allem auch noch die Chiemsee-Region.

Für eine genaue Schadensbilanz sei es aber noch zu früh, hieß es aus dem Landratsamt. In Stadt und Landkreis waren weit über 3.000 Rettungskräfte im Einsatz. Minister Ramsauer hat am Dienstagmorgen eine Ad-hoc Arbeitsgruppe eingerichtet, die aus Experten seines Ressorts und der nachgeordneten Fachbehörden besteht. Ziel ist es, unter anderem im ganzen Landkreis die Lage an Straßen, Bahnanlagen und Wasserstraßen zu analysieren, um erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen schnellstmöglich einleiten zu können.

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