Finanzspritze für Wasserburgs Kleinod

Kultusminister gewährt 420.000 Euro zur Instandsetzung der Kirche St. Achatz

image_pdfimage_print

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat auf Antrag des Landkreises Rosenheim für die Instandsetzung der katholischen Kirche St. Achatz in Wasserburg aus Mitteln des Entschädigungsfonds einen Zuschuss von 420.000 Euro bewilligt. Der Zuschuss liegt bei rund 46 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für die geplante und beantragte Instandsetzungsmaßnahme an dem Gotteshaus.

Minister Spaenle betonte: „Es freut mich, dass der Freistaat mit Mitteln des Entschädigungsfonds zur Sanierung der ehemaligen Spitalkapelle St. Achatz beitragen und den aktuellen Antrag mit 420.000 Euro unterstützen kann. Die ehemalige Kapelle für Leprakranke war im späten 15. Jahrhundert erbaut worden und weist bedeutende Ausmalungen aus dem 17. Jahrhundert und eine neugotische Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert auf.“

Minister Spaenle: „Hier können wir die Heiliggeist-Spitalstiftung Wasserburg ls Inhaberin der Kapelle St. Achatz beim Erhalt des Gotteshauses unterstützen und zur Sicherung der akut gefährdeten Bausubstanz beitragen.“

Die Ausführung der Sanierungsmaßnahmen muss im Einvernehmen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfolgen.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

6 Gedanken zu „Finanzspritze für Wasserburgs Kleinod

  1. Toll das man wenigstens für die Kirche Geld hat.

    5

    23
    Antworten
    1. Ja woher sollte die Kirche sonst Geld bekommen? 😉

      6

      14
      Antworten
      1. Die Kirche als Institution hat sicher genug Geld. Wenn man den Artikel aber aufmerksam liest, erfährt man, dass sich das Gebäude gar nicht im Eigentum der katholischen Kirche, sondern der Heiliggeist-Spital-Stiftung – also der Stadt Wasserburg – befindet. Die hat zwar auch Geld, aber dafür noch zahlreiche andere Aufgaben, so dass ein staatlicher Zuschuss für den Erhalt eines Baudenkmals bestimmt angebracht ist.

        35

        2
        Antworten
    2. Man muss an dieser Stelle schon einmal anmerken, dass es anscheinend Leute gibt, die überall ein Haar in der Suppe finden. Wer in Deutschland jammert, der jammert auf einem sehr hohen Niveau. Die Subventionssumme wird aus dem entsprechenden Fonds genommen. Über was regt man sich dann also auf. Aber im Augenblick scheint es ja En Vogue zu sein, der Kirche in allem was sie tut, den schwarzen Peter zuzuschieben. Aber wenn´s den Leuten mal wieder so richtig dreckig geht (man verzeihe mir den Ausdruck), wie zum Beispiel nach Hochwasserkatastrophen, da soll der liebe Herrgott schon wieder herhalten. Ich wünsche allen ein gesundes, glückliches und vor allem friedvolles 2017 und dass sie sich einmal die Zeit nehmen, sich selbst zu reflektieren in ihrem Denken und Tun.

      36

      6
      Antworten
      1. Man darf sich auch die Frage stellen, was macht man mit dieser Kirche nach der Instandsetzung.
        Ich gehe mal davon aus, daß sie nicht einfach nur so Brach darliegt sondern irgendeinem Zweck zugeführt wird.

        5

        0
        Antworten
      2. Ein Glück, wenn man zwischen „Glaube an Gott“ und „Glaube an die katholische Kirche“ unterscheiden kann.

        11

        4
        Antworten