FINALE – jetzt ist alles möglich!

Riesengroße Freude über ein eindrucksvolles 87:58 - Unsere Bilder

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Foto 00Hier kommen unsere Bilder vom großartigen Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft im Damen-Basketball 2014! Und was sagt unser nebenstehendes Bild, wenn der Chef-Coach zur Freude aller höchstpersönlich zum Wischmopp greift und durch die Halle fegt? Genau – die Stimmung war bestens in der vollbesetzten Badria-Halle. Strahlende Gesichter bei Wasserburgs Sportlerinnen, der Crew um Trainer Bastian Wernthaler (Foto) – und Klasse-Stimmung bei den Zuschauern. Groß die Begeisterung über ein eindrucksvolles 87:58 (44:33) am Ende. Hier unsere Basketball-Momente …

Fotos: Renate Drax

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„Wir waren hoch motiviert. Eigentlich wollten wir ja am Freitag den Sack schon zumachen, aber wir waren wohl alle mental nicht voll da“, meint dazu Wasserburgs Flügel- und Aufbauspielerin Svenja Brunckhorst. „Aber das heute war auf alle Fälle die richtige Antwort. Wir haben konstant gut in der Defense gespielt und wir haben uns gegenseitig viel geholfen. Nach der Halbzeit sind wir nochmal gut rausgekommen und dann hatte Herne keine Chance mehr“.

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Wasserburgs Trainer Bastian Wernthaler kann nach diesem Sieg wieder aufatmen. Eine erneute Niederlage hätte nicht nur die klare Vorgabe Titelverteidigung zunichte gemacht. Der TSV Wasserburg ist schon seit dem Saisonstart als klarer Favorit ins Rennen um die Meisterschaft gegangen. Und da Wernthaler in der vergangenen Saison Wasserburgs Damen zur Meisterschaft geführt hat, wird er natürlich auch an dieser Leistung gemessen. Kein leichtes Los. Und ein immenser Druck.

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So nah liegen Sieg und Niederlage beinander – hier der Jubel, da die große Enttäuschung so knapp vor einem Finale um den deutschen Titel im Basketball …

„Wir haben aus dem Spiel am Freitag gelernt. Da haben wir gesehen, dass es mit neunzig Prozent einfach nicht geht und dass wir einfach hundert Prozent  geben müssen. Das hat das Team heute gemacht“, freut sich der Coach.

Über 800 Fans, viele von ihnen in rot gekleidet – obwohl die Damen des TSV diesmal in Blau antraten und der Gegner mit Rot spielte – egal! – verfolgten die temporeiche und intensive Begegnung und feuerten ihr Team schon mit der ersten Sekunde an. Man merkt nun in der Badria-Halle  deutlich, dass es um alles geht und der Titel in immer greifbarere Nähe rückt. Immer wieder stehende Ovationen und lautstarke Unterstützung in allen Phasen des Spiels. Das trägt die Mannschaft.

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Noch im ersten Viertel sah es so aus, als hätten die Damen aus Herne aus der vergangenen Begegnung ordentlich Selbstbewusstsein getankt. Überraschend gut boten sie dem amtierenden deutschen Meister die Stirn, machten die ersten Punkte und führten bis in die 6. Minute (8:12). Ein erfolgreicher Dreier von Tiina Sten und ein weiterer von Melissa Jeltema läuteten die Wende in der Führung ein.

Foto 0000Wasserburg gewann nach und nach immer mehr die Oberhand und gab die Führung auch das gesamte restliche Spiel nicht mehr aus der Hand. Fünf Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel (22:17), 11 Punkte bis zur Halbzeit (44:33). Die Innstädterinnen machten genau das, was sie am Freitag versäumt hatten: den Gegner nicht richtig zum Zuge und somit ins Spiel kommen zu lassen.

Foto 22„Ich hatte heute die ganze Zeit das Gefühl, dass wir einen Tick intensiver spielen“, kommentierte Bastian Wernthaler die Überlegenheit seines Teams. „Es war mir klar, dass Herne irgendwann einbrechen muss.“

Bei der Sirene, die das dritte Viertel beendete, sah man schon Wernthalers erhobene Siegesfaust, die er den begeisterten Fans in der Badria-Halle entgegenstreckte. Bei einer 25-Punkte-Führung (71:46) hatte er auch allen Grund, mit der Mannschaft hoch zufrieden zu sein.

Foto 4Und auch im letzten Viertel ließen Wasserburgs Basketball-Damen nichts mehr anbrennen, machten munter da weiter, wo das dritte Viertel geendet hatte und erhöhten die Distanz zum Kontrahenten auf knapp dreißig Punkte (87:59). Ein Fest für alle Basketball-Fans, die es zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr auf ihren Sitzen hielt. Im Anschluss feierten sie die Mannschaft fast so, als hätte das Playoff-Finale schon begonnen.

Doch bis es soweit ist, müssen sich alle Fans aber noch ein wenig gedulden. Denn das beginnt erst am kommenden Freitag ab 19 Uhr, zuhause in der Badriahalle. Gegner ist dann der Tabellen-Siebte der Hauptrunde. Die evo New Baskets Oberhausen haben sich im Playoff-Halbfinale überraschend mit zwei Siegen gegen die ChemCats Chemnitz durchgesetzt und sind jetzt natürlich scharf auf den Titel.

„Oberhausen ist ein starker Gegner. Da müssen wir diese Woche hart trainieren“, meint Wasserburgs Svenja Brunckhorst im Hinblick auf diese Begegnung. „Wenn wir weiter so als Team spielen, wie wir das heute gemacht haben, dann ist alles möglich.“

Karten für die erste Final-Begegnung gibt es noch am Einlass an der Ticketkasse oder per Reservierung über die Homepage www.basketball-wasserburg.de/tickets .

Es spielten: Emma Cannon (21 Punkte), Anne Breitreiner (17), Melissa Jeltema (14), Steffi Wagner (11), Tiina Sten (11), Stina Barnert (7), Svenja Brunckhorst (6), Martina Dover, Verena Wernthaler, Lena Aß und Miriam Zeller.mjv

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