„Fesch schaut´s aus“

Das grün-beige Ende: Polizei im neuen Outfit auf Rosenheimer Herbstfest - Wiesn-Blaulicht

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Die neue Uniform der Polizei war der Hingucker am ersten Wiesn-Wochenende. Die Stimmung bei den zahlreichen Besuchern aus Rosenheim und der Region war prächtig und es entwickelte sich auf den ersten Streifengängen ein entspannter Dialog zwischen Bürgern und „Schandis“. Die Besucher interessierten sich vor allem für die neue blaue Uniform und die mitgeführten Bodycams. Aber es wurde zu späterer Stunde auch mal hitziger …


Unser Foto: Bevor die Wiesnwache ihre ersten Runden drehte, ließen es sich die Beamten nicht nehmen, ihrem langjährigen Wiesnwachleiter Robert Maurer ein kleines Geburtstagsständchen zu singen.

Polizeipräsident Robert Kopp überreichte zusammen mit Polizeivizepräsident Harald Pickert zu diesem freudigen Anlass ein kleines Präsent.

Zu vorgerückter Stunde machte sich dann die Hitze in Verbindung mit dem gesteigerten Bierkonsum am Einsatzgeschehen bemerkbar. Der ein oder andere Stänkerer wusste sich nicht mehr zu benehmen und verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle der Polizeiinspektion Rosenheim.

Einem 70-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim blieb diese Art der Übernachtung erspart, nachdem er von Beamten alkoholbedingt auf der Straße sitzend angetroffen wurde. Da sich der Mann nicht mehr zu helfen wusste und auch nicht mehr stehen konnte, wurde er in polizeiliche Obhut genommen. Nach telefonischer Verständigung der Ehefrau fand auch dieser Einsatz zumindest für die Beamten ein glückliches Ende.

Der Jugendschutz wird auch auf dem Rosenheimer Herbstfest konsequent kontrolliert. So mussten sich einige Jugendliche am Autoscooter und auch außerhalb des Herbstfestgeländes gegenüber der Polizei erklären. Die jungen Wiesnbesucher wurden rauchend und teilweise mit starken alkoholhaltigen Getränken angetroffen. Nach Belehrung durch die Polizeibeamten wurden die Jugendlichen an die Eltern übergeben.

Die ersten Wiesnverbote gingen am Samstagabend an sechs junge Männer im Alter von 22 bis 25 Jahren nach einer körperlichen Auseinandersetzung im Prosecco-Stadl.

Nach anfänglicher Pöbelei endete der Streit mit dem Einschreiten der Sicherheitsdienste sowie der Wiesnwache. Zwei der Beteiligten wurden mit Schnittverletzungen aufgrund zerbrochener Gläser medizinisch versorgt. Die jungen Männer müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten und dürfen die restlichen 15 Wiesntage das Festgelände von außen betrachten.

Dass sich Alkohol oder Drogen und anschließend ans Steuer setzen nicht vertragen, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Offensichtlich nicht für einen 26-Jährigen, der auf der B15 einer Fahrzeugkontrolle unterzogen wurde. Der sichtlich nervöse Autofahrer wurde positiv auf THC (Cannabis) getestet und musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Ebenso wie zwei Männer im Alter von 18 und 23 Jahren aus dem westlichen Landkreis Rosenheim. Bei beiden Verkehrskontrollen zeigte der Alkomat einen Wert von über 1,1 Promille. Die Führerscheine wurden noch in der Nacht sichergestellt.

Alles in allem seien die Vorkommnisse aber überschaubar gewesen, sagt die Polizei.

Foto: Polizeipräsidium

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Ein Gedanke zu „„Fesch schaut´s aus“

  1. A Ramerberger

    Des is ja a hächsde Zeit worn. Fesch 👍🏻👍🏻

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