Fauchen die ChemCats im Badria?

Wasserburg will sich morgen Heimvorteil für die Play-Offs zum Titel sichern

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Hübsch-gefährlich, so wie Gäste-Aufbauspielerin Margot Vidal Geneve (unser Foto)? Chemnitz ist zu Gast im Wasserburger Badria am morgigen Samstag um 19 Uhr! Es ist das letzte Spiel der Hauptrunde – und eventuell ist Chemnitz dann auch der erste Gegner in den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft! Aber erst muss für Wasserburg morgen ein Sieg het gegen die ChemCats, um sich den Heimvorteil in allen Play-Off-Runden zu sichern. Denn Verfolger Keltern kann nur mit einem Sieg in Herne und gleichzeitiger Wasserburger Niederlage noch vorbeiziehen. 

Chancen auf Rang Acht und den Einzug in die Play-Offs haben neben Chemnitz auch noch Halle (zuhause gegen Marburg) und Nördlingen (zuhause gegen Bad Aibling), die beide 14 Punkte und damit zwei Zähler Rückstand auf die Sächsinnen aufweisen.

Als zweiter Absteiger neben Rotenburg-Scheeßel steht derweil Freiburg fest, nachdem das Schiedsgericht den Punktabzug für die Breisgauerinnen am Grünen Tisch bestätigt hat.

Die ChemCats unter Trainerin Amanda Davidson, die wenn Not am Mann ist auch schon mal selbst aufläuft, kommen mit den beiden DBBL-Topscorerinnen an den Inn: Die US-Amerikanerinnen Merritt Hempe und Maegan Conwright führen die Liga mit 18,7 und 18,2 Punkten im Schnitt an. Sie waren auch die einzigen, die im Hinspiel beim deutlichen 99:46-Sieg der Innstädterinnen zweistellig punkten konnten.

„Auf dieses Duo müssen wir aufpassen“, so Head-Coach Georg Eichler: „Dreh- und Angelpunkt ist aber Aufbauspielerin Margot Vidal Geneve. Sie dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Der Wasserburger Trainer weiß aber auch, dass er sich in der Defense nicht nur auf diese drei konzentrieren kann, und baut darauf, dass sein Team weiter auf dem hohen Level der letzten Wochen spielt und vor allem verteidigt.

Am Lotto-Bayern-Sponsorentag präsentiert der langjährige und treue Sponsor des TSV seine Wasserburger Annahmestellen und deren Angebot.

In der Halbzeitpause führen Verena und Vincent vom TSV Gars ihre Einrad-Paar-Kür zum Thema Zoomania auf.

Die Damen II mit ihrem Schluss-Akt: Abschied von Wood

In ihrem letzten Spiel der Saison treffen die Basketballerinnen II des TSV Wasserburg auf die Sharks aus Würzburg. Auch wenn sich die Damen von Inn mit dem Sieg über Bad Homburg am letzten Wochenende den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga Süd sicherten, wird auf Sieg gespielt, denn man will die Saison positiv beenden.

Das dieses Vorhaben nicht einfach wird, weiß auch Trainer Christian Kaiser. „Für Würzburg geht es um das Heimrecht in den Playoffs, zudem wollen sie sicherlich Revanche für das Hinspiel nehmen.“

Damals haben die Wasserburgerinnen die Sensation geschafft und gewannen mit gerade einmal sechs Spielerinnen. „Wir wollen uns mit einem Heimsieg verabschieden und werden noch einmal alles aus uns herausholen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen“, fügte Kaiser hinzu.

Um am Ende erneut als Sieger vom Feld zu gehen, müssen die Damen vom Inn besonders Würzburgs Topscorerin Stephanie Kleysen unter Kontrolle bringen, die im Schnitt 15,8 Punkte erzielt.
„Ich hoffe, dass wir die Saison positiv beenden können. Ich weiß, dass es nicht immer einfach war, aber wir haben uns als Mannschaft stark verbessert und weiter entwickelt. Ich will meine erste Saison als Profi mit einem Sieg beenden“, so Elizabeth Wood im Hinblick auf ihr letztes Spiel im Trikot der Wasserburgerinnen.

Das Match findet am morgigen Samstag um 13.45 Uhr in der Badria Halle statt. „Wir würden uns freuen, wenn viele Zuschauer zu unserem letzten Spiel kommen würden“, so Kaiser …

 

 

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5 Gedanken zu „Fauchen die ChemCats im Badria?

  1. Haut die nächste einfach ab?

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    1. Es macht keinen Spaß mehr …

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  2. Es wird immer gute Gründe für Spielerinnen geben, die einen Verein wechseln oder auch überraschend und vorzeitig gehen.

    Auch mich hat es gewundert, dass in diesem Jahr in Wasserburg dies häufiger war, als in den vergangenen Jahren.

    AAABER mir macht es trotzdem viel Spaß den Basketballerinnen zuzusehen.
    Umso bewundernswert ist die Leistung der übrigen Spielerinnen zu erwähnen.

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  3. Prof. phil. Heine

    Vielleicht ist auch alles gar nicht so toll bei den Basketball Mädels wie nach außen suggeriert wird.
    Und was sollen denn Kommentare wie „haut die nächste einfach ab“, könnt ihr vielleicht mal die Entscheidungsfreiheit über das eigene Leben achten?
    Viel Glück jedenfalls, im weiteren Leben!

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  4. Jedes Jahr 8 neue Spielerinnen – das sagt doch alles.

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