Fans, helft mit: Chance auf Überraschung!

Basket-EuroCup: Morgen kommen die Ungarn - Unser Interview mit Emma

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EmmaInternationales Basketball-Flair hält seinen Einzug in Wasserburg: Am morgigen Mittwochabend startet für das Damen-Team des TSV der EuroCup mit einem Heimspiel gegen den Favoriten in der Gruppe G, PEAC-Pécs aus Ungarn. Mit dem Sprungball um 19.30 Uhr in der Badria-Halle beginnt für Wasserburg die dritte Europapokal-Saison in Folge und dieses Jahr soll endlich wieder einmal der Einzug in die nächste Runde gelingen. Anlässlich des ersten Highlights der Saison stand uns die beliebte Wasserburger Spielerin Emma Cannon gerne Rede und Antwort. Das Interview …

Foto: Renate Drax

Emma, wie wichtig ist der FIBA EuroCup für dich persönlich und für das Team?
Der EuroCup ist für mich sehr wichtig. Das ist eine Liga, die sich von der deutschen Bundesliga total unterscheidet, und ich freue mich schon seit der letzten Saison wieder darauf. In Deutschland sind wir jedes Jahr der Favorit, aber hier haben wir die Chance, uns gegen Teams zu beweisen, die in ihrem Land auch die Favoriten sind.

Wie schätzt du die Chancen für Mittwoch ein?
Ich spüre, dass wir ein großartiges Team haben und dieses Jahr weit kommen können. Wenn wir gut zusammenspielen und kämpfen, bin ich mir sicher, dass wir am Mittwoch den ersten Schritt für unsere Ziele im EuroCup machen können.

Warum sollten die Leute am Mittwoch in die Badria-Halle kommen?
Es sollten unbedingt alle kommen, weil dieses Spiel wirklich eine große Sache für uns ist. Und es bedeutet uns sehr viel, unsere tollen Fans bei uns zu haben. Das hilft uns, noch härter zu kämpfen! Die Zuschauerunterstützung gibt uns immer den Extra-Kick!

Vielen Dank, Emma und viel Erfolg!

Ungarn, Frankreich, Belgien die Gegner

„Darauf haben wir in den letzten beiden Monaten hingearbeitet“, so Head-Coach Bastian Wernthaler, der mit seiner Mannschaft bisher in der 1. Bundesliga als ungeschlagener Tabellenführer und im Pokal mit dem Einzug in die dritte Runde alles souverän gemeistert hat. Jetzt kommt die Kür in der Gruppe G des EuroCups gegen Nantes Reze aus Frankreich, die Young Cats aus Belgien und eben zum Auftakt gegen PEAC – nicht zu verwechseln mit dem Stadtrivalen PINKK Pécs, der ebenfalls am EuroCup teilnimmt.

Beide Clubs kommen aus der mit ca. 150.000 Einwohnern fünftgrößten Stadt Ungarns, die im Süden des Landes nahe der kroatischen Grenze liegt. PEAC schaffte in der vergangenen Saison als Neuling gleich den Sprung in die Play-Offs der ungarischen Liga und nimmt in dieser Saison erstmals am internationalen Wettbewerb teil.

Mit der serbischen Nationalspielerin und WM-Teilnehmerin Nevena Jovanovic ist der Kopf der Mannschaft zurückgekehrt. Ausgetauscht hat Coach Zeljko Djokic sein Übersee-Duo, aber mit der US-Amerikanerin Destiny Williams und der erfahrenen Australierin Natalie Hurst einen guten Fang gemacht. Beide punkten in der Liga, in der PEAC mit zwei Siegen aus drei Spielen bisher Platz Vier belegt, im Schnitt zweitstellig. Ebenso wie die Neuzugänge Tina Jovanovic und die Ungarinnen Krisztina Raksanyi, die übrigens in Altötting geboren ist, und Sanja Orozovic. Komplettiert wird der Kader durch junge Talente aus der Region, allen voran Centerspielerin Virag Kiss, die bei der U17 Weltmeisterschaft ins Allstar Team berufen wurde.

„Pécs ist für mich mit dieser Mischung aus jungen Spielerinnen und erfahrenen Stars – allen voran Willams – der klare Favorit der Gruppe“, schätzt Wernthaler den Gegner vom Mittwoch ein und empfiehlt allen Basketball-Fans in der Region einen Besuch des Spiels: „Wir sind klarer Außenseiter, doch zuhause haben wir eine Chance auf ein Überraschung. Dieses Topspiel der Saison sollte sich keiner entgehen lassen.“ Seine Spielerinnen sind alle fit, fiebern seit Wochen auf diesen Tag hin und wären durch eine volle Halle zur Unterstützung noch ein letztes Stückchen motivierter.

Ein Besuch lohnt sich doppelt, denn durch die Kooperation der Basketball- mit der Fußball-Abteilung des TSV hat man mit der Eintrittskarte des EuroCup-Spiels freien Eintritt beim letzten Heimspiel der Wasserburger Fußballer vor der Winterpause. Der souveräne und ungeschlagene Tabellenführer der A-Klasse empfängt zur Mission „Wiederaufstieg“ am kommenden Samstag um 15 Uhr im Badria-Stadion den SC Rechtmehring.               soa

 

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