Es lebe die Liebe

Wasserburger Neujahrskonzert mit der Donauphilharmonie Wien und schönem Motto

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Es lebe die Liebe! Das neue Jahr unter diesem schönen Motto musikalisch zu beginnen – dazu sind die Musikfreunde in Wasserburg eingeladen. Die beliebte Donauphilharmonie Wien unter der Leitung von Manfred Müssauer ist geradezu traditionell zum Neujahrskonzert im historischen Wasserburger Rathaussaal zu Gast – mit Heidi Manser (Sopran) und Marco di Sapia (unser Foto – Bariton) am Dienstag, 6. Januar, um 11 Uhr. Eine Neujahrsgala als Matinee. Zu hören sind unter anderem Werke von Massenet, Bizet, Verdi, Rossinin, Offenbach, Lehár und Suppé.

Karten gibt es im Vorverkauf noch bei der Sparkassen Wasserburg unter 08071 19 (www.sparkasse-wasserburg.de).

Ein Teil der Einnahmen geht zugunsten der Aktion für das Leben e.V. Veranstalter ist der Kulturverein im Landkreis.

Die Donau Philharmonie Wien ist bekannt für ihren speziellen Klang, der den zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dargebotenen Originalklang wiederaufleben lässt. Genau zu diesem Zweck wurde das Ensemble im Jahr 2000 gegründet. Von Anfang an gelang es den Musikern, mit „Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung“ enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik auszulösen.

Bei den Mitgliedern des Orchesters handelt es sich um freiberufliche Solisten oder Kammermusiker, die vornehmlich aus Österreich stammen. Engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern Deutschlands, Ungarns und der Slowakei ergänzen dieses glänzende Aufgebot. Dadurch machen sowohl die Zusammensetzung wie auch sein Name die europäische Dimension dieses Klangkörpers deutlich, in dem die Donau das verbindende Element symbolisiert.

Marco Di Sapia

Neben seinen Auftritten an der Volksoper Wien, hat sich Marco Di Sapia in den letzten Jahren in der europäischen Theaterlandschaft mit breit gefächertem Repertoire etabliert. 2015 gastierte er als Danilo an der Oper Graz, und davor war er in den französischen Erstaufführungen von Jetzt (Mathis Nitschke) und What next? (Elliott Carter) an der Opéra National de Montpellier, als Alidoro in La Cenerentola am Nationaltheater Bukarest und als Guglielmo in Così fan tutte mit dem Sommerfestival Murten Classics in der Schweiz zu hören.

Weiters sang er Belcore an der Opéra de Limoges, dem Opéra Théâtre de St. Etienne und der Opéra de Rouen, Danilo am Staatstheater Kassel, Zamti in der Weltpremiere von Cherubinis verloren geglaubter Oper Koukourgi am Stadttheater Klagenfurt, Cavaliere Belfiore in Verdis Un giorno di regno am Teatro Poliziano sowie Don Profondo in Rossinis Il viaggio a Reims am Staatstheater Nürnberg und in einer Tournee-Produktion des Centre Français de Promotion Lyrique, die ihn an zahlreiche wichtige französische Bühnen wie Reims, Bordeaux, Toulouse, Marseille, Nizza und Nancy führte.

Weitere wichtige Debüts in Frankreich waren an der Opèra de Lyon, der Opéra de Toulon, und in 2007 an der Opéra National de Montpellier, wo er an der Seite von Roberto Alagna in Massenets Le Jongleur de Notre-Dame, in der Uraufführung von Affaire Étrangère von Valentin Villenave und als Jupiter in Offenbachs Orphée aux Enfers mitwirkte.

Marco Di Sapia feierte auch zahlreiche Erfolge in Mozartrollen unter anderem als Don Giovanni und Leporello, welche er beide an der Mongolischen Staatsoper in Ulan Bator interpretierte. Weiters sang er Dottore Malatesta (Don Pasquale) im Schlosstheater Schönbrunn, Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Klassikfestival Schloss Kirchstetten, die Vier Bösewichte (Hoffmanns Erzählungen) an der Städtischen Oper Stettin, Faninal (Der Rosenkavalier) an der Staatsoper Danzig, Plistene (La grotta di Trofonio – Antonio Salieri) im Wiener Konzerthaus, Mirko in der Welturaufführung von Eine Marathon-Familie (Isidora Žebeljan) bei den Bregenzer Festspielen, Danilo beim Operettensommer Kufstein sowie Pappacoda in Eine Nacht in Venedig und Boris in Schostakowitschs einziger Operette Moskva, Cheremushki, beide an der Wiener Kammeroper.

Marco Di Sapias professionelles Bühnendebüt erfolgte im Jahr 2000 als Sid in Brittens Albert Herring mit der Neuen Oper Wien, mit der er in Folge in zahlreichen zeitgenössischen Partien zu hören war. Er wurde in Genua geboren und erhielt zuerst eine Schauspielausbildung in Rom, ehe er sich dem Gesang zuwandte. 1997 zog er nach Wien, wo er am Konservatorium im Hauptfach Sologesang mit Auszeichnung diplomierte. Zusätzlich hat er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in musikdramatischer Darstellung (Oper), sowie in Lied und Oratorium diplomiert.

Heidi Manser

Die Kärntner Sopranistin Heidi Manser macht vor allem durch ihre hohe Bühnenpräsenz und strahlende Ausdruckskraft von sich reden. Bei Zuhörern wie Rezensenten sorgt die Preisträgerin des internationalen Nico-Dostal-Gesangswettbewerbes immer wieder für Begeisterung. Ihre Engagements führten Heidi Manser vorwiegend in den deutschsprachigen Raum. Aber auch in Ländern wie Holland und Italien sowie in Asien und Afrika gab die Ausnahmekünstlerin bereits Kostproben ihres Könnens.

Chefdirigent Manfred Müssauer

Virtuosität, Leidenschaft und Präzision sind die von Kritikern oftmals gelobten Eigenschaften, die die musikalischen Interpretationen des österreichischen Dirigenten Manfred Müssauer auszeichnen. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer „Primadonna des Taktstocks“ fern sind. Als seine Visitenkarte lässt er ausschließlich seine künstlerische Arbeit und sein großes Engagement für zu Unrecht vergessene Werke der Musikliteratur gelten, denen er mit seinen lebendigen Interpretationen wieder zu entsprechender Aufmerksamkeit verhilft.

Noch während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien wurde Manfred Müssauer von Herbert von Karajan als musikalischer Assistent bei den Salzburger Festspielen engagiert, wo er in der Folge auch mit James Levine und Horst Stein arbeitete. Diese prägenden Erfahrungen versuchte er schon bald in seiner eigenen Arbeit als Dirigent erfolgreich einzubringen.

Seinem Debüt bei der Mährischen Philharmonie im Jahr 1991 folgten rasch zahlreiche Einladungen von internationalen Theatern und Orchestern wie dem Opernhaus Graz, Nationaltheater Ostrava, Metropoltheater Berlin, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Concertverein Wien (Wiener Symphoniker), den Nürnberger Symphonikern, dem Prager Kammerorchester, der Slowakischen Staatsphilharmonie, dem Corean State Philharmonic Orchestra Ulsan, den Prager Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, Zagreber Philharmonie, dem Cheltenham Symphony Orchestra u.v.a.

Von 2001 bis 2004 war Manfred Müssauer ‘Principal Associate Conductor’ des britischen Orchestra of the Swan. Sein mit Begeisterung aufgenommenes Wirken bei diesem Klangkörper und die höchst erfolgreichen Tourneen führten zur Gründung von The Shakespeare Symphony, dessen Chefdirigent Manfred Müssauer seit 2004 ist. Die gleiche Position hat er seit 2000 auch bei der Donau Philharmonie Wien inne, deren künstlerischer Leitgedanke Interpretationen im Originalklang des ausgehenden 19.und frühen 20. Jahrhunderts sind. Die euphorische Resonanz auf die gemeinsamen Konzerte spiegelt sich in den Presseberichten ebenso wider wie in den zahlreichen Einladungen, die dem Orchester vorliegen. Manfred Müssauer ist mittlerweile Gast in den bekanntesten Konzerthäusern der Welt, gemeinsam mit seinen Klangkörpern ist er auch bei vielen internationalen Musikfestivals präsent.

Seine intensiven und mitreißenden Interpretationen, phantasievollen Programmkonzeptionen sowie die offene und effiziente Art der Probengestaltung machen ihn auch zu einem begehrten Dirigenten für CD-Produktionen. Diese musikalische Vielseitigkeit schlägt sich auch in den bisher eingespielten 22 CDs nieder, die bei so renommierten Labels wie Thorofon, Marco Polo (Naxos), Pan Classics, Re Nova Classics, Bella Musica/Antes und Fidelitas erschienen sind.

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