Erst Ravensburg, dann Dresden

Starbulls: Erstes Spitzenduell am heutigen Freitag - Heimmatch am Sonntag

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StarNach dem perfekten Sechspunkte-Start (wir berichteten) erwartet nun die Starbulls am kommenden Wochenende ein scheinbar höchst unterschiedliches Programm. Am heutigen Freitagabend um 20 Uhr müssen die Grün-Weißen zu den ebenfalls fehlerlos gestarteten Ravensburg Towerstars reisen, bevor dann am Sonntag um 17 Uhr die bisher punktlosen Dresdner Eislöwen ihre Visitenkarte an der Mangfall abgeben werden. Die Saison ist gerade einmal zwei Spieltage alt, da steht Rosenheims Eishockeyspielern schon das erste Spitzenduell ins Haus. Wobei ins Haus wohl der falsche Ausdruck ist …

… denn die Topbegegnung des dritten Spieltages in der DEL2 findet im oberschwäbischen Ravensburg statt. Sicher, die Saison ist noch jung und es ist daher auch noch reichlich früh irgendwelche Favoritenrollen zu verteilen, jedoch wurden beide Kontrahenten durchaus von den Experten auf die vorderen Plätze in der Tabelle getippt.

Die Towerstars haben sich vor allem in der Offensive mächtig ins Zeug gelegt und wollen die Saison offenbar im „Sturm“ angehen. Namen wie Alexander Leavitt, Brian Roloff, Radek Krestan und der in Rosenheim nur allzu bekannte Shawn „Servus Oida“ Weller stehen für dies en offensiven Geist. Wie gefährlich die Oberschwaben agieren, mussten am letzten Wochenende bereits Heilbronn und die ebenfalls top – getippten Landshuter erfahren, die mit 2:5, bzw. 1:4 die Segel streichen mussten.

Ein Fragezeichen hingegen steht hinter der Ravensburger Verteidigung, die zumindest auf dem Papier einen recht unerfahrenen Eindruck macht. Viel wird natürlich auch wieder von der Leistung von Torhüter Christian Rohde abhängen, der an guten Tagen Spiele im Alleingang gewinnen kann. Mit Neu – Trainer Dany Naud haben die Oberschwaben aber zumindest einen erfahrenen Übungsleiter an der Bande stehen, der vor allem auch bekannt da für ist gerade junge Spieler gut anleiten zu können.

Anders verhält es sich mit der Sonntagsaufgabe für Rosenheim gegen den letztjährigen Viertelfinalgegner Dresden. Die Sachsen haben mit 0:6 Punkten und 3:10 Toren einen klassischen Fehlstart hingelegt. Vor allem das 1:6 gegen Meister Bremerhaven vor heimischer Kulisse dürfte den Eislöwen – Verantwortlichen schwer im Magen liegen.

Trotz alle dem verfügen die Ostdeutschen über eine sehr erfahrene Mannschaft, die es versteht sehr kompakt zu spielen. „Gegen Dresden haben wir uns schon immer schwer getan und es hat überhaupt nichts zu sagen, wie diese in die Saison gestartet sind“, so Franz Steer zum Sonntagsgegner. Namen wie Sami Kaartinen, Petr Macholda oder Stefan Chaput zeugen durchaus vo n einer gehörigen Portion Qualität, die die Mannschaft von Thomas Popiesch ihr Eigen nennen kann.

Ausfallen wird bei den Starbulls nach wie vor Kapitän Gottwald, der wohl erst am kommenden Wochenende wieder für seine Farben auflaufen wird können und ein großes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Stürmer Sergio Somma, der kurzfristig erkrankt ist.

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