Eisspeedway-WM: Max kämpferisch

Gestern Grand Prix in Russland von schwerem Unfall eines Schweden überschattet

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Einen guten Auftakt erwischte Eisspeedway-Fahrer Max Niedermaier aus dem Altlandkreis bei der WM im russischen Shadrinsk. In Lauf drei des Grand Prix konnte er sich von den Punkten her zwar nicht steigern – er holte wie beim vorherigen Grand Prix-Lauf (wir berichteten) wieder fünf – dennoch zeigte seine Leistungskurve nach oben. Als bester Deutscher (Grafik speedway.org) setzte er mit einem Laufsieg gegen Günther Bauer und Hans Weber sein Highlight und fuhr das gesamte Rennen kämpferisch. Für Jimmy Olsen dagegen ist seine erste Eisspeedway-GP-Saison bereits nach dem dritten Rennen zu Ende. In Shadrinsk stürzte der Schwede gestern schwer und ist auf dem Weg nach Hause, wo er unters Messer muss.

Max kam gestern auf Rang 14 und ist derzeit in der Gesamtwertung nach vier Läufen auf Platz 13.

Im Halbfinale war Jimmy Olsen auf drei Russen im Wettkampf, die ihn zunächst nur von hinten sahen. Als Letzter vom Start weg zog Olsen am Ausgang der Startkurve innen an den drei Russen vorbei, die sich auf der Außenbahn gegenseitig bekriegten.

Olsen war am zweiten Kurveneingang in der Mitte, als der Russen-Express angerast kam. Nikolai Krasnikov, Dmitry Koltakov und Dmitry Khomitsevich bekämpften sich bis aufs Messer und kamen mit Geschwindigkeits-Überschuss angedonnert. Krasnikov erwischte es in den Augen des Referees als Ersten, andere Betrachter meinten, dass Koltakovs Spurwechsel am Crash des Schweden schuld gewesen sei.

Egal, wer letztlich schuld war, die Verletzung von Jimmy Olsen ist nicht mehr rückgängig zu machen. Im hohen Bogen landete dieser in der Streckenbegrenzung.

Auch der Deutsche Weber war gestürzt am Wochenende – der Bayer landete aber zum Glück im Strohballen und blieb unverletzt. Seine Maschine war mit der des Österreichers Franz Zorn kollidiert.

Quelle speedweek

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