Eishockey: Starbulls gewinnen 4:0

Sieg gestern am Abend daheim gegen Freiburg - Tyler McNeely überragend

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mcneelyDrittes Heimspiel – dritter Sieg! Die Starbulls Rosenheim bleiben zu Hause eine Macht: Gegen den EHC Freiburg gelang dem Eishockey-Team gestern am Abend ein ungefährdeter 4:0-Sieg. Rund 2300 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Partie, in der David Vallorani (2), Josef Frank und der überragende Tyler McNeely (unser Foto) die Tore erzielten. Damit am Ende des Wochenendes der Platz im oberen Tabellendrittel gesichert ist, muss morgen nun auch noch ein Auswärtssieg beim Spiel gegen die Lausitzer Füchse her. Unser Spielbericht von gestern …

Freitagabend, 19.30 Uhr. Heimspiel für die Starbulls gegen den EHC Freiburg. Die grüne Wand in der Mangfallkurve steht, unüberhörbar. Lautstarke Unterstützung für die Starbulls ab der ersten Sekunde eines fairen und flotten Spiels mit eindeutiger Überlegenheit der Hausherren und einem klaren 4:0 Sieg dank eines überragenden Tyler McNeely.
Nach nur drei Spielminuten erhält Freiburgs Adam Schusser zwei Strafminuten wegen einem Bandencheck. Rosenheim zieht ein fast perfektes Powerplay auf. McNeely vergibt freistehend vor dem Torhüter, Manuel Edfelder bekommt die Scheibe und haut sie an den Pfosten, und auch der Nachschuss von Max Renner bleibt ohne zählbaren Erfolg.

In der 11. Minute die erste Chance für die Gäste. Kunz kommt zum Schuss aber Lukas Steinhauer hält seinen Kasten sauber. Sekunden später scheitert Christian Neuert mit einem Schlenzer. Rosenheim erarbeitet sich durch kluges Kombinationsspiel im gegnerischen Drittel viele Chancen. Viele schöne Spielzüge aber keine Tore. Das Spiel ist erfreulich fair und ohne Härten. Freiburg kann sich bei seinem Torwart bedanken. Christoph Mathis ist stärkster Spieler seiner Mannschaft, der zahlreiche Chancen der Hausherren entschärft.

Im zweiten Drittel bleibt die Überlegenheit der Innstädter lange ohne Torerfolg. Dann kommen die entscheidenden Minuten des Spiels. Kurz nacheinander müssen David Vallorani wegen Haken und C.J. Stretch wegen Beinstellen auf die Strafbank. Bei numerischer 3:5 Unterlegenheit wird der Konter von Tyler McNeely durch ein Foul gestoppt: Es gibt Penalty. Und Tyler McNeely macht das Tor. 1:0 Führung, Rosenheims Publikum steht und die Gäste sind geschockt.

Die 2:0 Führung kommt drei Minuten später. Tyler legt auf für Beppo Frank und es rauscht im Freiburger Netz. Dann legen die Hausherren eine kleine Pause ein und Freiburg gewinnt Spielanteile zurück. Aber die Innstädter geben sich nicht zufrieden und fighten. In der 38. Minute vergibt Stretch frei stehend vor dem Tor nach toller Kombination.

Zwei Minuten nach Anpfiff des Schlussdrittels nutzt David Vallorani eine Unachtsamkeit in der Freiburger Verteidigung. Manuel Edfelder und Tyler McNeely geben die Vorlagen für den Abstauber. Rosenheimer will mehr, Freiburg ist erschöpft. Die 2.295 Zuschauer kommen auf Ihre Kosten.

Szenenapplaus für McNeely, der zwei Konter in 4:5 Unterzahl fährt. Nur der Goalie hält Freiburg im Spiel. Das kann auch zwei Strafen für Beppo Frank nicht zu einem Torerfolg nutzen. Lukas Steinhauer hat heute den Vorzug vor Timo Herden erhalten, und er macht seine Aufgabe sehr gut.

Es wird ruppiger, das Spiel ist für Freiburg verloren. Jetzt siegen die Emotionen der Gäste über die Disziplin. Die Zuschauer stehen und feiern ihre „Starbulls“.

Eine traumhafte Kombination 20 Sekunden vor Schluss. Das ist die Eishockeyschule von Franz Steer: nicht blind aufs Tor knallen, sondern schauen, wer von den Mitspielern besser steht. Die Gäste werden schwindlig gespielt. Edfelder und McNeely legen für Vallorani auf.

Mit 4:0 geht es in die Kabine. Ein schöner Arbeitssieg, der mit minutenlangen Standing Ovations des Publikums und „Tyler McNeely“-Rufen aus der Mangfallkurve belohnt wird.

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