Eishockey: Kein Feiertag für den EHC

Der Bayerische Meister aus Waldkraiburg ist auch am Dienstag im Einsatz

image_pdfimage_print

ehcb Der Bayerische Meister aus Waldkraiburg ist auch am Dienstag im Einsatz. Nach dem Freitagsspiel gegen Peiting und der Auswärtspartie am Sonntag in Bad Tölz ist es somit das dritte Spiel in fünf Tagen für das Team von Trainer Rainer Zerwesz. Es geht um 17.30 Uhr bei den EV Lindau Islanders am Bodensee zur Sache, die langsam aber sicher ins Rollen kommen.

Fünf Niederlagen kassierte die Mannschaft vom neuen Trainer Dustin Whitecotton zum Start in die Oberliga-Saison, nachdem sie gemeinsam mit dem EHC und Vizemeister Höchstadt den Gang in die dritthöchste Spielklasse angetreten hatten. Am 6.Spieltag gab es, nachdem zuvor immer nur wenig dazu gefehlt hatte, den ersten Sieg beim 3:2 in Schönheide. Einer Niederlage gegen Peiting (2:5) folgte ein Auswärtssieg in Sonthofen (4:3), am letzten Freitag kam man auf eigenem Eis gegen Höchstadt nur zu einem 1:4.

Sonntagabend  geht es für Lindau nach Selb, am Dienstag erwarten sie die Löwen zur Neuauflage des spannenden Playoff-Halbfinales der Vorsaison, welches der EHC in der „Best-of-5-Serie“ mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Im Kader hat sich jedoch einiges getan: Aus der dritten tschechischen Liga kam der deutsch-tschechische Verteidiger Petr Heider, aus Bad Tölz wechselte Sebastian Koberger zur Stärkung der Defensive.

Im Sturm hat man mit Andreas Farny von Zweitligist Ravensburg einen guten Fang gemacht, genauso wie mit Farnys ehemaligen Teamkollegen Simon Klingler. Stürmer Mike Sabautzki kam wie Goalie Korbinian Sertl aus Sonthofen, der Amerikaner Jeff Smith aus Regensburg nimmt neben dem arrivierten slowakischen Verteidiger Lubos Sekula die zweite Kontingentstell ein. Zuletzt sorgte man mit der Verpflichtung von Troy Bigam von den Saale Bulls Halle nochmals für Aufsehen: Der 40-jährige Deutsch-Kanadier war viele Jahre in der 2.Bundesliga unterwegs und soll mit seiner Erfahrung dafür sorgen, dass man in Zukunft noch öfter als Sieger das Eis verlässt. In jedem Fall also erneut eine schwere Aufgabe für die Löwen, die trotz der derzeit schweren Wochen weiter an sich glauben und alles für den nächsten Saisonsieg tun wollen. GM

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.