Eiselfing: Tatwaffe lag neben der Straße

Zwischen Irlham und Oberreith - Tatverdächtige wegen versuchten Raubmordes in Haft

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Gestern wurde die vermutliche Tatwaffe des versuchten Raubmordes an einem 17-Jährigen nahe Eiselfing (wir berichteten) gefunden. Das teilt das Polizeipräsidium auf Nachfrage der Wasserburger Stimme soeben mit. Es handelt sich um einen Metallstock, der neben der Straße zwischen Irlham und Oberreith lag. Beamte der Bereitschaftspolizei unterstützten die großangelegte Suche im Laufe des gestrigen Montags. Die drei jungen Tatverdächtigen aus dem Altlandkreis seien weiter in Haft wegen Raubes und versuchten Raubmordes …

Die genauen Hintergründe könne das Polizeipräsidium aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht bekannt geben, sagt auch heute Pressesprecher Jürgen Thalmeier im Gespräch mit der Wasserburger Stimme. Dafür müsse die Öffentlichkeit Verständnis haben. Alles, was derzeit zum Tat-Hintergrund im Netz kursiere, komme n i c h t  von der Polizei oder Kripo, die den Fall bearbeiten.

Der Stock sei vermutlich von dem Täter-Trio – zwei 19 und 25 Jahre alte Männer sowie eine 19-jährige Frau – nach der Tat während der Fahrt zwischen Irlham und Oberreith aus dem Auto geworfen worden. Das 17-jährige Opfer hatte sich – wie berichtet – zu Fuß in einen nahegelegenen Weiler bei Eiselfing flüchten können, von wo aus der Jugendliche ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die beste Nachricht aber konnte Thalmeier so bekannt geben: Der 17-Jährige, der durch Schläge – vermutlich mit dem gefundenen Metallstock – schwere Kopfverletzungen erlitten hat, sei zum Glück auf dem Weg der Besserung.

Siehe auch:

Bei Eiselfing: 17-Jährigen nieder geschlagen

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