Eine Mahnung vom „stillen Rebellen“

Schenkung des 2014 verstorbenen Künstlers Heinz Kaufmann übergeben

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Das wird auch die vielen Kunstfreunde aus dem Altlandkreis interessieren: Bereits zu Lebzeiten hat der 2014 verstorbene, renommierte Rosenheimer Künstler Heinz Kaufmann bestimmt, der Stadt Rosenheim für die Bildgutsammlung des Städtischen Museums eine größere Anzahl seiner „Rosenheim-Bilder“ zu schenken. Im Beisein seiner Witwe Louise Kaufmann und Rudolf Eberhardt, einem engen Freund der Familie Kaufmann, war nun die Übergabe …

Unser Foto zeigt von links Monika Hauser, Rudolf Eberhardt, Walter Leicht, Robert Berberich und Louise Kaufmann.

Monika Hauser, Leiterin der Städtischen Galerie, und Walter Leicht, Leiter des Städtischen Museums sowie Kulturreferent Robert Berberich nahmen jetzt die Werke erfreut in Empfang.

Im September und Oktober dieses Jahres waren sie schon ein wichtiger Bestandteil der gut besuchten Ausstellung „Künstlerfreunde – Heinz Kaufmann und Rolf Märkl“ in der Städtischen Galerie.

Die 1975 erstmals in einer Ausstellung in der Sparkasse Rosenheim gezeigten Arbeiten bilden einen der engagiertesten und bedeutendsten Beiträge zur drastischen Veränderung der Rosenheimer Stadtlandschaft im 20. Jahrhundert.

In eindringlichen und eindrucksvollen Bildern dokumentiert der „stille Rebell“ Heinz Kaufmann den damals nicht nur in Rosenheim praktizierten, rücksichtslosen Umgang mit denkmalwürdiger Bausubstanz in der historischen Altstadt.
Foto: Stadt Rosenheim – Peter Schlecker

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