Eine Kerze als Geschenk

Wasserburg: Prozession zu „Maria Lichtmess“ mit Erstkommunion-Kindern

Lichterprozession zu „Maria Lichtmess“ mit Erstkommunion-Kindern: In der Wasserburger Pfarrkirche St. Jakob waren alle neuen Erstkommunion-Kinder eingeladen, um sich der Pfarrgemeinde vorzustellen. Außerdem erhielten sie den Segen des Stadtpfarrers Dr. Paul Schinagl. In St. Konrad gilt dies für den heutigen Sonntag-Abendgottesdienst. In diesen besonderen Gottesdiensten wurden und werden gleich zwei verschiedene Traditionen zusammen gefeiert.

Die „Darstellung des Herrn“ gehe darauf zurück, dass auch Maria etwa 40 Tage nach der Geburt ihres Sohnes die Pflicht erfüllte, im Tempel ein Opfer zu bringen, erklärte Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl. Ebenso an diesem Wochenende würde „Maria Lichtmess“ gefeiert. Diese Tradition einer Lichterprozession entstamme einer Zeit noch vor Christi Geburt aus Rom, wo Christen diesen Brauch übernommen und mit einer Kerzensegnung zu einer Lichtmesse erweitert hätten.

Der Geistliche verwies auch auf das letztmalige Erstrahlen der Christbäume zur Betonung der Symbolik des Lichts für Jesus. Die neuen Erstkommunikanten bekamen von der Pfarrei eine Kerze geschenkt, mit der sie nach den Ministranten die Lichterprozession durch die abgedunkelte Pfarrkirche anführten, umrahmt von feierlichen Gesängen des Kirchenchors unter der Leitung von Anja Zwiefelhofer.

Die beste Vorbereitung für das Fest der Heiligen Erstkommunion sei der Besuch der Sonntagsgottesdienste, so verabschiedete Dr. Schinagl die Kirchgänger, und er hoffe, die neuen Erstkommunionkinder nun oft in der Kirche zu sehen.

Andrea Däullary

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