„Eine EM-Quali im Badria – ich freu mich so!“

Wasserburgs Nationalspielerinnen Svenja Brunckhorst und Steffi Wagner im Interview

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nationalDas EM-Quali-Länderspiel gegen Serbien im Damen-Basketball naht in großen Schritten im Altlandkreis! Am kommenden Mittwoch, 24. Februar, tritt die deutsche Damen-Nationalmannschaft mit dem Ex-Wasserburger Trainer Bastian Wernthaler (rechts) als Coach in der EM-Qualifikation gegen den amtierenden Europameister an – eine große Herausforderung. Im Interview sprechen die beiden Wasserburger Nationalspielerinnen Svenja Brunckhorst (vorne links) und Steffi Wagner über die Begegnung in der heimischen Badria-Halle, über die EM-Chancen für die deutsche Mannschaft und ihre Zeit im Nationalteam. Unser Gespräch …

Svenja Brunckhorst (seit drei Jahren im A-Kader, alle Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen)

  1. Was waren für Sie in der Nationalmannschaft die wichtigsten Stationen und bisher größten Erfolge?

Ein absolutes Highlight war das EM-Qualifikationsspiel gegen Serbien letzten November vor 7000 Zuschauern.

  1. Was war die schlimmste Niederlage?

Die EM-Qualifikation vor drei Jahren gegen Israel und letzten November gegen die Ukraine.

  1. Macht es einen Unterschied, ein Spiel für den Verein oder die Nationalmannschaft zu absolvieren?

Ja, auf jeden Fall. Es ist immer ein ganz besonderes Gefühl ein Länderspiel zu spielen. Die Hymne zu hören und die ganze Atmosphäre machen den Unterschied.

  1. Wie kombinieren Sie Profisport im Verein und der Nationalmannschaft?

In diesem Jahr ist es anders mit den Spielen während der Saison, aber eigentlich lässt sich das ohne Probleme kombinieren. Es gibt eigentlich auch eine gute Absprache zwischen Verein und Nationalmannschaft.

  1. Wie schätzen Sie die Chancen des deutschen Teams für die EM ein?

Ja, dieses Jahr war ein großer Umbruch und unsere Gruppe ist auch nicht die einfachste – daher sind die Chancen für eine Qualifikation schwierig anzusehen. Unser internes Ziel ist die EM 2019.

  1. Was bedeutet es für Sie, dass das Länderspiel in der Badria-Halle stattfindet?

Es ist was ganz Besonderes für mich, ich kann es kaum abwarten und freu mich so!

 

Steffi Wagner – U16 Nationalmannschaft 2006, U18- (2007/08) und U-20-Nationalmannschaft (2009/10), seit 2011 im A-Damen-Kader

  1. Was waren für Sie in der Nationalmannschaft die wichtigsten Stationen und bisher größten Erfolge?
    Wichtige Stationen in den Jugend-Teams waren die EM-Teilnahmen 2006, 2008, 2009 und 2010. Besonders erfolgreich waren dabei die beiden U-20-Europameisterschaften, in denen wir in der A-Gruppe gespielt haben und jeweils den Klassenerhalt gesichert und 2009 sogar den 8. Platz erreicht haben.

    Im A-Kader der Damen war das Highlight sicherlich die nachträgliche Qualifikation und die direkt anschließende Europameisterschaft in Polen in meinem ersten Jahr im A-Kader (2011).

    2. Was war die größte Enttäuschung für Sie?

    Eine Enttäuschung für mich war, dass ich es 2007 als 13te leider nicht in den EM-Kader der U18-Nationalmannschaft geschafft habe. Und nach 2011 haben wir es bis jetzt leider nicht mehr geschafft, uns mit dem A-Kader für eine EM zu qualifizieren.

    3. Macht es einen Unterschied, ein Spiel für den Verein oder die Nationalmannschaft zu absolvieren?

    Spiele für die Nationalmannschaft sind immer etwas Besonderes. Vor dem Spiel die Nationalhymne und dann die Ehre für Deutschland auf dem Feld stehen zu dürfen! 4. Wie kombinieren Sie Profisport im Verein und der Nationalmannschaft?
    In den letzten Jahren fanden in der Sommerpause Lehrgänge, Turniere oder EM-Qualifikationsspiele statt. So musste der ein oder andere Sommerurlaub dran glauben 😉
    Seit dieser Saison finden die EM-Quali spiele während der Saison im November und Februar statt. In diesen 10 Tagen pausiert dann die DBBL. Die Sommerpause ist deshalb nur etwas entzerrt worden.

    5. Wie schätzen Sie die Chancen des deutschen Teams für die EM ein?
    Leider sind unsere Chancen nach der sehr unglücklichen Niederlage im November gegen die Ukraine nicht mehr so groß. Trotzdem besteht noch eine kleine Chance – und die wollen wir nutzen!

    6. Was bedeutet es für Sie, dass das Länderspiel in der Badria-Halle stattfindet?
    Länderspiele in Deutschland sind schon sehr schön, aber dann auch noch in der Heimhalle vor den eigenen Fans – das ist schon etwas ganz Besonderes!
    2009 durfte ich schon mal mit der U-20 Nationalmannschaft in meiner damaligen Heimhalle in Langen spielen. Das war auch schon ein Super-Erlebnis!

Spielbeginn am 24. Februar ist um 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

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