Einblick in Unterkunft für Asylbewerber

Junge Union informiert sich vor Ort und tauscht sich mit Regierungspräsident Hillenbrand aus

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junge_kommunalpolitikerLandkreis – Junge Kommunalpolitiker der Jungen Union aus dem Landkreis Rosenheim trafen sich mit Regierungspräsident Christoph Hillenbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung München für Asylsuchende in der ehemaligen Bayern-Kaserne zum Austausch über die Flüchtlingspolitik. Mit dabei waren Stephan Schlier, Stadtrat in Bad Aibling, Annette Resch, Gemeinderätin in Prien, und Florian Gerthner, Kreisrat aus Neubeuern.

Gerthner über den Besuch der Jungpolitiker in München: „Nach der Brandrede von Landrat Berthaler in der letzten Kreistagssitzung wird auch unser Landkreis nicht mehr daran vorbei kommen, Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber zu errichten. Wir jungen Kommunalpolitiker wollen uns deswegen vor Ort informieren, wie Gemeinschaftsunterkünfte organisiert werden. Im Gespräch mit dem oberbayerischen Regierungspräsident Christoph Hillenbrand haben wir dabei auch die aktuellen Herausforderungen zur Standortsuche und dem Betrieb von Containerdörfern in unserem Landkreis diskutiert.“

Der Aiblinger Stadtrat Stephan Schlier erkundigte sich insbesondere über die Möglichkeit, Unterkünfte auf verschiedene Standorte in einer Kommune zu verteilen. „Unser Stadtrat bevorzugt derzeit diese Variante, da hiermit eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzielen ist“, so Schlier. Hier sagte Hillenbrand zu, dass die Finanzierung von Betreuern über den Bezirk Oberbayern auch bei einer Aufsplitterung grundsätzlich möglich sei. Zwingend wäre jedoch der Nachweis der Wirtschaftlichkeit.

Im Anschluss an den Austausch besichtigten die Rosenheimer Kommunalpolitiker ein Wohnhaus und den öffentlichen Aufenthaltsbereich. Die Priener Marktgemeinderätin Annette Resch zeigte sich dabei vom Zustand der Erstaufnahmeeinrichtung in der Münchener Bayernkaserne positiv überrascht. „Entgegen vielen Vorurteilen sind die Räumlichkeiten aktuell weder überfüllt, noch in schlechtem baulichen Zustand. Wir haben uns nicht unsicher gefühlt. Man sieht somit ganz deutlich, dass der Notfallplan der Staatsregierung aus dem Herbst greift“, so Resch.

Foto: Stephan Schlier, Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, Florian Gerthner, Annette Resch (v.l.)

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