A Wiedersehen mim Wiggerl !

Erneut kein Sechzger-Heimsieg - 1:1 gegen Ingolstadts U23

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Ein Remis in der Heimat: Wiggerl Räuber.  Foto bfv

Ein Remis in der Heimat: Wiggerl Räuber. Foto bfv

Rosenheim – A Wiedersehen mim Wiggerl: Der nach Ingolstadt gewechselte Wasserburger Abiturient Wiggerl Räuber war am gestrigen Samstag mit der Zweiten von Ingolstadt bei den Rosenheimer Sechzgern zu Gast – seinem bisherigen Verein. Übrigens einen Tag nach seinem 19. Geburtstag. Ein Wiedersehen in der Regionalliga somit auch mit seinen Freunden aus dem Altlandkreis Freddy Schramme (Edling), Georg Lenz (Griesstätt) und Matthias Haas (Ramerberg). Auch im fünften Versuch hat es für den TSV 1860 Rosenheim nicht zum erhofften ersten Heimsieg der Saison gerecht. Die Sechziger trennten sich von der U23 des Zweitligisten FC Ingolstadt 04 letztlich gerecht 1:1 (0:0)

In einer nicht gerade hochklassigen, aber keineswegs langweiligen Begegnung hatten die Schanzer die erste Großchance, doch Markus Achatz und Christoph Herberth klärten mit vereinten Kräften auf der Linie (7.). Anschließend zählte der vermeintliche Treffer von Freddy Schramme nach einer knappen Abseitsstellung nicht (13.), ehe Schiedsrichter Johannes Hartmeier zweimal entscheidend ins Spielgeschehen eingriff: Erst gab er nach einem klaren Handspiel (nach einem Staudigl-Schuss) den fälligen Elfmeter nicht (28.), elf Minuten später ließ er nach einem Foul von Torwart Bauer an Majdancevic knapp außerhalb des Strafraums weiterspielen – ganz sicher Freistoß und wahrscheinlich auch Rot für den Keeper wären hier die richtige Entscheidung gewesen.

Zwischendurch hatten die Sechziger noch einmal Glück, dass der Schuss von Manuel Ott in letzter Sekunde zur Ecke abgelenkt wurde (35.).

Nach dem Wiederanpfiff gingen die Gastgeber mit der ersten nennenswerten Aktion in Führung. Markus Einsiedler wurde in halbrechter Position nicht angegriffen, zog nach innen und traf aus 16 Metern präzise und flach ins rechte Eck – 1:0 (59.). In der letzten halben Stunde hatte Ingolstadt dann Feldvorteile und kam in der 72. Minute auch zum verdienten Ausgleich. Samuel Riegger steckte klasse für Dominik Schmitt durch, der Robert Mayer im Sechziger-Tor aus halbrechter Position keine Chance ließ. In der Schlussphase mussten sich die Hausherren mit dem insgesamt verdienten Punkt aber noch glücklich schätzen, da Thomas Prinz eine Minute vor Schluss die tausendprozentige Gelegenheit zum Gästesieg vergab – Mayer hielt glänzend (89.).

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen und hatten gleich zwei gute Chancen. In der zweiten Halbzeit haben meine Jungs nach dem Rückstand einen Sturmlauf veranstaltet. Kurz vor Schluss hätten wir sogar noch gewinnen können“, resümierte FCI-Coach Tomislav Stipic. Der 1860-Chefanweiser war einerseits über die Fehlentscheidungen des Referees verärgert, lobte aber auch den Kampfgeist seines Teams: „Wir haben aufopferungsvoll gefightet und uns den Punkt verdient.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – FC Ingolstadt 04 II 1:1 (0:0)

TSV 1860 Rosenheim: Mayer – Herberth, Lenz, Achatz, Haas – Maier, Birner (76. Kokocinski) – Schramme, Einsiedler, Staudigl (67. C. Wallner) – Majdancevic (70. Wiedmann) – Trainer: Teschke.

FC Ingolstadt 04 II: Bauer – Schmitt, Hagmann, Denz, Wolfsteiner – Habersetzer (46. Riegger), Mandelkow, Ott, Räuber (46. Dobros, 79. Keidel) – Müller, Prinz – Trainer: Stipic.

Schiedsrichter: Hartmeier (Dettelbach/Ufr.).

Zuschauer: 200.

Gelb: Schramme / Hagmann, Keidel.

Tore: 1:0 (59.) Einsiedler, 1:1 (72.) Schmitt.

 

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