Ein überragendes viertes Viertel

Basketball Damen-Bundesliga: Wasserburg bleibt weiter ungeschlagen

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lucetAngeschlagen, aber vollzählig hatten sich die Wasserburger Basketball-Damen auf den Weg in die Herman-Keßler-Halle nach Nördlingen gemacht. Tiina Sten konnte die gesamte Woche nicht trainieren, Ellie Pavel und Soana Lucet (unser Foto, die trotzdem 21 Punkte holte!) waren angeschlagen – also fast der gesamte Center-Stab der Damen. „Zum Glück konnten alle spielen, konditionell sind die drei aber natürlich an ihre Grenzen gestoßen“, meinte Trainer Georg Eichler gestern nach dem erneuten 82:67-Sieg. Wasserburg bleibt in der ersten Bundesliga weiterhin ungeschlagen!

Insgesamt habe sich das Team mit „zwei Gesichtern“ präsentiert. „Einerseits haben wir unsere Ziele gut durchgesetzt und sehr gut verteidigt, dann waren wir wieder total unkonzentriert, haben leichte Rebounds vergeben und Nördlingen damit stark gemacht“, so der Trainer.

Das Team aus Wasserburg hatte einen guten Start in das erste Viertel und konnte die Führung nach den ersten zehn Minuten auf einen soliden 27:14 Vorsprung ausbauen. Im zweiten Quarter konnten die Innstädterinnen ihren Vorsprung halten, das Punkteverhältnis war mit 24:23 Punkten für Wasserburg aber ziemlich ausgeglichen.

Im dritten Quarter hatten die Angels aus Nördlingen mit 14:7 die Nase vorne und machten den 16. Spieltag nochmal spannend. „Das Spiel war die meiste Zeit eindeutig, nach der Halbzeitpause wurde es aber dann kurzzeitig knapp“ erzählte Eichler. Er hatte in dieser Situation seine ganz eigene Coach-Methode. „Ich habe in der zweiten Spielhälfte ganz bewusst keine Auszeit genommen, damit das Team untereinander kommuniziert und sich selber aus der Situation rauszieht. Gerade in Auswärtsspielen kann man sich mangelnde Konzentration nicht leisten.“

Letztendlich konnten die Basketball-Damen den Sack zu machen und lieferten mit einem 24:16 Punkteverhältnis ein überragendes viertes Viertel.

Seit dem 16. Spieltag nicht mehr im Kader ist Sophia Ederaine. Nach ihrer Probezeit ist sie nun innerhalb der Liga zu Tabellenschlusslicht Osnabrück gewechselt. „In unserem eingespielten Team hatte sie es einfach schwer, Spielzeit zu bekommen und konnte sich nicht durchsetzen“, erklärte Wasserburgs Abteilungsleiterin Gaby Brei.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (4 Punkte), Marlou de Klejin (9), Katerina Hindráková (2), Soana Lucet (21), Ellie Pavel (2), Shey Peddy (10), Nayo Raincock (17), Tiina Sten (4), Steffi Wagner (13).

au

Foto: TSV wasserburg

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