„Ein schweres Spiel kommt auf uns zu“

Eishockey: Nach Licht und Schatten zum Auftakt Starbulls nun gegen Crimmitschau

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LOGO NEGATIVDie erste Niederlage in der jungen Saison kassierten die Starbulls am Sonntag in Dresden. Schon morgen am Freitag geht’s weiter – Anpfiff gegen die Eispiraten Crimmitschau ist um 19.30 Uhr. Rund 2.400 Zuschauer sahen eine 2:5 (0:0, 0:1, 2:4)-Niederlage bei den Dresdner Eislöwen. Nur zwei Tage nach dem begeisternden Saisonauftakt gegen Ravensburg hatte die Mannschaft von Trainer Franz Steer an der Elbe ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. „Für den Freitag sehe ich ein schweres Spiel auf uns zukommen. Crimmitschau hat sich im Sturm enorm verbessert. Insbesondere der frühere Kölner John Tripp ist …

… eine extreme Verstärkung für die Westsachsen und Eric Lampe ein weiterer bärenstarker Stürmer. In der Defensive sind sie eher schwach besetzt. Da heißt es für uns, den Gegner konsequent unter Druck zu setzen und vor allem, keine unnötigen Konter einzufangen. So konzentriert wie das Team in den letzten Tagen trainiert hat, sehe ich dem Freitag aber optimistisch entgegen.

Wir müssen unser Spiel machen. Nicht schön spielen, sondern mannschaftsdienlich und erfolgsorientiert. Ohne harte Arbeit und vollen Einsatz ist in der DEL2 in keinem Spiel etwas zu gewinnen.“ Steer zeigte sich zuversichtlich, dass mit einer starken Unterstützung durch die Fans das nächste Spiel durchaus zu gewinnen sei. Schließlich habe seine junge Mannschaft durchaus ihre Stärken, die sie nur konsequent ausspielen müsste.

Für Jost Fischer, 1. Vorstand der Starbulls Rosenheim, ist Crimmitschau eine unangenehm zu spielende Mannschaft. „Dem zu erwartenden Auftaktsieg gegen Bad Nauheim folgte eine ebenfalls vorhersehbare Niederlage in Bremerhaven“, so Fischer. „Crimmitschau ist traditionell mit guten Ausländern besetzt, aber wenn unsere Mannschaft, wie im ersten Heimspiel, wieder eine starke Teamleistung auf das Eis zaubern kann, sollte unser zweiter Heimsieg gelingen. Unser Ziel muss es sein, mit der massiven Unterstützung unseres Publikums Crimmitschau kämpferisch in die Schranken zu verweisen.“

Im Auswärtsduell am Sonntag bei Meister Bietigheim ist Fischer zufolge schon eine besondere Leistung notwendig, um zu punkten. „Dass die Spielweise der Steelers unserem Team aber liegt, hat Franz Steers Truppe im letzen Jahr hinreichend bewiesen. Ich bin zuversichtlich.“

Zum Dresdner Spiel:

In einem Match ohne viele Höhepunkte in den beiden ersten Dritteln, setzten sich die Hausherren erst im Schlussdrittel deutlich ab. Simon Fischhaber, Tobias Thalhammer und Christoph Gottwald fehlten verletzt.

„In Dresden hatten wir am vergangenen Sonntag genug Chancen für einen Sieg, haben sie aber nicht genutzt. Stattdessen haben wir uns wieder dumme Strafen eingefangen und dann in Unterzahl schlecht gespielt. Wir haben in Dresden verloren, weil wir unsere vielen Chancen nicht genutzt haben. Und, weil wir beim Spiel ohne Scheibe weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind“; so Trainer Franz Steer.

Das Verletzungspech der letzten Saison scheint weiter an den Kufen der Rosenheimer zu kleben. Simon Fischhaber dürfte mit seiner Knieverletzung aus dem Ravensburgspiel wohl länger ausfallen. Eine ebenso bedauerliche wie nicht zu ändernde Schwächung des Teams. Zumindest gab es keine weiteren schwer Verletzten.

„In der Videoanalyse haben wir das Spiel ausführlich besprochen und gemeinsam unsere Lehren daraus gezogen. Gegebenenfalls werde ich die Blöcke umstellen, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wenn wir aus unseren Fehlern lernen und am Wochenende eine ausgeglichene Leistung abrufen, dann hat die Niederlage durchaus einen Sinn gehabt“, zog der Coach Bilanz aus den ersten beiden Spielen.

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