Ein Schonstetter und der TSV 1860 München

Einmal Löwe, immer Löwe: Richard Ostermeier zum Verwaltungsrat gewählt

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ostermeier 1Der gebürtige Wasserburger Richard Ostermeier aus Schonstett (rechts im Bild) wurde jetzt wiedergewählt zum Verwaltungsrat beim Traditionsverein TSV 1860 München. Vor genau 30 Jahren gründete Richard 1985 als 17-Jähriger den Löwenfanclub Innstadt-Löwen Wasserburg am Inn. Jetzt wurde der engagierte Sechzgerfan und selbständige Versicherungskaufmann nach 2013 erneut durch die Mitgliedervollversammlung in das höchste Vereinsgremium gewählt. Einmal Löwe, immer Löwe: Die zahlreichen Wasserburger Sechzgerfreunde treffen sich übrigens weiter regelmässig im
frisch renovierten Cafe Central zu jedem Auswärts- und Heimspiel mit Live-Übertragung und wollen am Dienstag, 21. Juli, ab 20 Uhr …

… gemeinsam erörtern, wie der Löwenfanclub als lockerer weiss-blauer Stammtisch neu gestaltet werden kann für Jung und Alt mit dem Löwen im Fussball-Herzen …
Diese verantwortungsvolle Aufgabe im Verein (nicht Profi-Tochtergesellschaft KgaA ) beinhaltet
auch die Sichtung und Prüfung von Präsidiumsbewerbungen, die Kontrolle der zahlreichen Aufgaben im zweitgrössten bayerischen Verein mit immerhin 19 000 Mitgliedern.
Ganz wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Löwen-Familie wird die Klärung der Investorenfrage, Gemeinnützigkeit im e.V. , Jugendförderung und Konkurrenzfähigkeit mit der anerkannt hervorragenden Nachwuchsarbeit, Breitensportförderung mit dem Ziel einer Mehrzweck-Halle am Trainingsgelände usw.
Ein Hauptanliegen als Bewerber um das Vereinsgremium war und ist ihm die Stadionausweglösung für die weiterhin zahlreichen, leidgeprüften, aber unglaublich
treuen Sechzeranhänger. Weniger aus Nostalgie, sondern aus wirtschaftlichen Vernunftgründen.
Denn die hohe Last als Mieter der Allianz-Arena ist für den Zweitligaklub nicht länger tragbar.
Denn ohne Vermarktung eigener Logen, Namensrechte und Identifikation über eigenes Löwenstadion (wie gestern auch aus der Stadionkommission berichtet wurde) wird der Wettbewerb im Profifussball immer schwieriger.

Der Antrag von Richard Ostermeier aus 2012 führte nun zu neuen Ergebnissen in der Stadiongrundstücksfindung, nachdem auch die Stadt München und der Freistatt signalisiert hatten, dass es für den zweitgrössten Traditionsverein in München eine gute Lösung zum Überleben geben sollte. Zur Finanzierung wurden keine Details genannt, doch sollten die bisherigen AA-Betriebskosten ausreichen, um bald ein gebührendes neues Sechzger-Stadion für 35 000 Besucher zu ermöglichen. Daran werde weiter vehement gearbeitet, um die Sechzger dringend wieder aus den Negativschlagzeilen zu bekommen. Sportlicher Erfolg und mehr Geduld in der Trainerfrage könnten dabei nicht schade, so Ritsch Ostermeier.
Diesen Samstag findet um 18.60 Uhr als Generalprobe für den Zweitligauftakt der sogenannte Heimatabend im Grünwalder Stadion statt: Mit dem Spiel TSV 1860 – Swansea City aus der englischen Premier League.

ostermeier

Unser Foto: Der neue Verwaltungsbeirat der Münchner Löwen (von links) Robert Reisinger, Dr. Klaus Leipold, Karl-Christian Bay, Beatrix Zurek, Robert von Bennigsen, Christian Waggershauser, Verena Dietl, Richard Ostermeier, Dr. Markus Drees.

Foto: 1860 München

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Ein Gedanke zu „Ein Schonstetter und der TSV 1860 München

  1. … des kann ja nix werdn.

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