… ein Prosit auf de Taxler!

Unser Gast-Kommentar von Bastian A. Wernthaler, Rechtsanwalt in Wasserburg

Prost auf dem Wasserburger Frühlingsfest – aber nicht zu sehr übertreiben! Denn das kann dann doch teuer werden. Ein Fall aus der Praxis: Ein trinkfester (?) Volksfestbesucher ließ sein Auto nach ein paar Maß auf der Münchner Wiesn lieber stehen und nahm ein Taxi. Vernünftig! Nach nur kurzer Zeit wurde ihm allerdings übel und er musste sich im Taxi übergeben. Das Taxi musste daraufhin natürlich gereinigt werden, außerdem konnte der Taxifahrer während der Reinigung keine anderen Fahrgäste befördern. Die Reinigungskosten und den Verdienstausfall wollte der Taxifahrer ersetzt haben. Zu Recht, wie das Amtsgericht München urteilte: Wer alkoholisiert ein Taxi besteige, der müsse auch damit rechnen, dass ihm übel werde und er sich übergeben müsse. Das Taxi zu verunreinigen, stellt eine Pflichtverletzung des Beförderungsvertrages dar, der Fahrgast muss daher den Schaden ersetzen. In diesem Sinne: Prost auf dem Frühlingsfest, das Auto stehen lassen und vernünftig bleiben beim Trinken! Dann haben auch die Taxler eine schöne Zeit … moand da Bastian A. Wernthaler, Rechtsanwalt in Wasserburg.

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