Ein harter Kampf, eine Riesenfreude!

Eishockey: Starbulls erobern sich Playoff-Platz zurück - Mit 3:1 gegen Dresden

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starbullWas für eine Riesenfreude unter den Eishockey-Fans der Starbulls: Sie sind seit gestern wieder mitten drin im Rennen um die Playoff-Plätze der zweiten deutschen Eishockeyliga. Sie gewannen mit 3:1 gegen die Dresdner Eislöwen und stehen jetzt wieder auf Tabellenplatz sechs – punktgleich mit Dresden, aber vor den Eislöwen wegen des gewonnenen direkten Vergleichs. Starbulls-Trainer Franz Steer ging das Spiel leicht an die Nerven: „Das war ein sehr enges Spiel, aber wir haben mit vier Reihen richtig guten Druck gemacht. Speziell auch die vierte Reihe, die sich immer wieder Chancen erarbeitet und gut gestört hat. Die ersten 15 Minuten des zweiten Drittels waren brutal offensiv …

… wir waren sehr gut und immer einen Tick schneller. Wir haben halt das zweite Tor nicht geschossen und das ist immer sehr, sehr gefährlich.“

In der 16. Minute traf Simon Fischhaber zum 1:0, Dresden glich zu Beginn des dritten Drittels aus. In der 56. Minute machte aber Maximilian Hofbauer das vorentscheidende 2:1, ehe Stephen Schultz 39 Sekunden vor Spielende zum 3:1 ins leere Tor traf.

Die Starbulls mussten im ersten Drittel über eineinhalb Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis überstehen, und das gegen das beste Powerplay der Liga. Steer hatte vor dem Dresdner Überzahlspiel gewarnt und die Warnung hat gefruchtet.

„Wir befassen und schon damit, wie der Gegner spielt und was er vorhat. Und manchmal weiß man natürlich nicht, ob der gegnerische Trainer etwas anders macht. Aber man kennt die Mannschaften und dann muss man sein Team auch das spielen lassen, was es kann. Denn wenn man etwas anderes ausprobiert, dann klappt das im Spiel meistens nicht.“

Und die Starbulls haben erfolgreich das gespielt, was sie können. So auch Stephen Schultz, der wieder anstelle von Sergio Somma auf dem Eis stand und sein zweites Tor im zweiten Spiel nach der Verletzungspause erzielt hat. Ob er auch wieder am Dienstag in Crimmitschau spielen wird, das ließ Steer offen. Das hängt davon ab, wie es ihm konditionell geht.

Abermals Schultz statt Somma

„Der hat zwar sehr hart trainiert, aber Spielkondition ist immer etwas anderes. Der wird sicherlich noch in ein kleines Loch fallen.“
Und wenn Schultz spielt, muss einer der Kontingentspieler auf die Tribüne. Das trifft zurzeit Sergio Somma. „Ich habe mit ihm darüber gesprochen und habe ihm gesagt, ich muss Stephen Schultz jetzt die Chance geben. Aber er ist Teil der Mannschaft und er muss weiter hart arbeiten, damit er, wenn er gebraucht wird, auch spielen kann. Das ist auch wichtig. Jeder Spieler in dieser Mannschaft ist für uns wichtig“, sagt Steer.

Auch, weil eben schon am Dienstag das nächste Spiel ansteht. Um 20 Uhr, auswärts gegen die Eispiraten Crimmitschau. „Die sind sehr offensivstark, da müssen wir schauen, dass wir das auch noch ziehen und einen Schritt nach vorne kommen“, analysiert Steer angesichts der verbleibenden neun Spiele in der regulären DEL2-Saison.

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