Ein ganz heißes Duell

Wasserburgs Basketball-Herren forderten Bayernliga-Spitzenreiter alles ab

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LorenzoDie erste Herrenmannschaft des TSV Wasserburg war zu Besuch beim ungeschlagenen Tabellenführer BC Hellen München. Und die Innstädter waren nahe an einer Überraschung dran – vier Minuten vor Schluss lagen sie nur mit 70:73 hinten, ehe der Favorit noch einen Gang höher schaltete und die Partie mit 91:76 (45:36) gewann. Wasserburgs Herren bleiben aber weiter in Lauerstellung um den zweiten Platz in der Bayernliga, der noch zum Aufstieg per Wildcard berechtigen könnte. „Wir waren die ersten, die sie heuer so richtig herausgefordert haben“, äußerte sich Trainer Danny Paz stolz, „trotz …

… empfindlicher Größennachteile auf jeder Position“. Vaterstetten (derzeit auf Rang zwei) und Schwabing kämpfen mit Wasserburg um die Vizemeisterschaft, die Münchner sind mehr oder weniger enteilt.

Die Partie begann sehr ausgeglichen, Dreier von Biberovic und Michel, die nach fünf Minuten zum 11:11 ausglichen. Die Hellenen spielten in der Folgezeit ihre körperlichen Vorteile aus, schnappten sich wenn nötig auch die Offensivrebounds oder trafen von der Freiwurflinie und zogen auf 24:15 davon. Erfreulicherweise blieben die Gäste davon erstmal unbeeindruckt, allen voran Lorenzo Griffin, der 13 seiner 26 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, aber auch seine Mannschaftskameraden mitriss.

„Vom sogenannten „Hero-Ball“ keine Spur heute, das war eine hervorragende Mannschaftsleistung“, freute sich Kapitän Biberovic, der auf 15 Punkte kam, jedoch in Hermann Michel (13) und Marcel Freiwald (12) viel Unterstützung bekam. „Wir haben uns gesagt: neun Punkte Rückstand sind nicht viel, die Chancen sind da, wir müssen endlich etwas besser treffen.“

Im dritten Viertel hatte der Tabellenführer dann mehr und mehr Schwierigkeiten, sich gegen Wasserburgs Verteidigung durchsetzen. Offensiv agierten man flink und präzise, war erfolgreich mit Schnellangriffen, aber auch am Brett und plötzlich war die Partie ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste gingen zwischenzeitlich sogar einen 59:58-Vorsprung innehatten.

Und es blieb ein ganz heißes Duell bis kurz vor dem Ende, die Führung wechselte ständig. Erst ab dem 73:70 zeigte der Spitzenreiter nochmal eine andere Seite. „Die haben Topleute von Position eins bis zwölf“, so Coach Paz, „und die Stärke haben sie dann am Ende ausgespielt.“

Der designierte Bayernliga-Meister gab sich auch von der Freiwurflinie keine Blöße und verwandelte zwölf seiner 14 Versuche, wodurch das Endergebnis noch recht deutlich liest.

Es spielten: Kenan Biberovic (15), Manuel Eggs, Marcel Freiwald (12), Lorenzo Griffin (26), Matthias Kurzmeier, Hermann Michel (13), Jonathan Rath, Christopher Sardgon (6) und Amir Sehalic (4)

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2 Gedanken zu „Ein ganz heißes Duell

  1. Ich hoffe, demnächst auch Namen wie Altay, Fuchs und Bajric im Kader lesen zu dürfen …

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    1. Löwen Jäger

      Altay spielt im Moment nicht, Fuchs hat nur 2 spiele bis jetzt gespielt, Bajric wurde zuletzt erwähnt (aber auch andere Male) – spielt nur, wen er von der Arbeit aus Zeit hat und leider war das nicht der Fall am Samstag 🙁 !

      … vielleicht solltest du mal vorbei schaun, Löwe!

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