Ein Auftakt-Sieg mit wenig Körben

Play-Offs um die Deutsche Basketball-Meisterschaft - Wasserburg gewinnt 65:46

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AnnaEin erfolgreicher Auftakt: Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft empfingen die Wasserburgs Basketball Damen gestern im ersten Spiel der Play-Offs den BC Marburg. Insgesamt braucht man zwei Siege gegen Marburg, um in die nächste Runde der Play-Offs einziehen zu können. Und das Team von Headcoach Basti Wernthaler hat – mit erstaunlich geringer Korb-Punktzahl – den Grundstein dazu gelegt: 65:46 hieß es am Ende für Wasserburg! 650 Zuschauer fieberten mit ihren Schützlingen mit, auch einige Fans der Marburgerinnen waren eigens nach Wasserburg angereist. Am Karsamstag nun …

… müssen die Damen auswärts gegen Marburg antreten, dort gilt es, die Teilnahme an der nächsten Play-Off Runde zu sichern.

Den Innstädterinnen gelang ein guter Start in die Partie, führten sie doch während der ersten zehn Minuten lange deutlich mit 14:0. Erst in der achten Spielminute des ersten Viertels konnten die Gäste aus Marburg einen Korberfolg vermerken, dann lief es auch besser für die Marburgerinnen. Nach dem ersten Viertel lautete der Spielstand 22:8 für Wasserburg.

Die Gäste waren ehrgeizig und Defensive-orientiert. „Marburg hat sehr gut verteidigt“, kommentierte Wasserburgs Abteilungsleiterin Gaby Brei die Leistung des BC Marburg. Auch in der Offensive hatten die Gäste ihre Chancen, konnten viele davon aber nicht umsetzen. Ähnlich ging es den Innstädterinnen. „Wir haben in der Offensive viele Leichtsinnsfehler gemacht und hatten einige Fehlwürfe dabei. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in der Badria-Halle jemals so wenig Punkte gemacht haben“, sagte Headcoach Basti Wernthaler nach dem Spiel.

Trotz aller Leichtsinnsfehler waren die Wasserburgerinnen ihren Gästen überlegen und konnten in der ersten Spielhälfte einen deutlichen Vorsprung aufrechterhalten. Zur Halbzeitpause trennten sich die Teams 39:22. Das Team aus Marburg hatte dann einen besseren Start in die zweite Hälfte, jedoch reichten die Punkte nicht aus, um sich an die Gastgeberinnen anzunähern (52:33). Im letzten und entscheidenden Viertel konnten beide Teams jeweils 13 Treffer erzielen. Nach dem Schlusspfiff stand dann Wasserburg mit 65:46 als Sieger der Partie fest.

Insgesamt war das Wasserburger Team mit der Leistung im Play-Off-Auftaktspiel nicht zufrieden. „Wir haben zu Beginn der Partie sehr lange und deutlich geführt. Da ist es auch für die Spielerinnen schwer, die Spannung zu halten. Das war kein herausragendes Spiel“, äußerte sich Basti Wernthaler und appelliert an das Team. „Wir müssen für die Play-Offs weiter konzentriert arbeiten, um im nächsten Spiel definitiv eine Schippe drauflegen.“

Auch Abteilungsleiterin Gaby Brei war die deutliche Führung im ersten Viertel ein Dorn im Auge: „Wenn eine Mannschaft so lange deutlich führt, ist das Spiel schon fast wie abgehakt und die Spannung lässt nach.“ Außerdem hätten sich die Damen in der Defensive auch unnötige Fouls geleistet.

Play-Off-Time hieß es am Samstag auch für die beiden Teams Herner TC und USC Freiburg. Der Tabellensiebte aus Freiburg konnten den Tabellenzweiten aus Herne mit zwei Punkten Vorsprung bezwingen (69:67). Die Play-Offs bringen sicherlich noch die eine oder andere Überraschung für die Fans und Zuschauer mit.

Es spielten für Wasserburg: Shey Peddy (12 Punkte), Claudia Calvelo, Anne Breitreiner (5), Daniela Vogel, Stephanie Wagner (9), Anna Jurcenkova (unser Foto oben – 12), Tiina Sten (3), Tatjana Stemmer, Sara Vujacic, Svenja Brunckhorst (10), Nicole Romeo (5) und Emma Cannon (9).

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