Edling: Rettungswagen rutschte weg

Blitzeis im Altlandkreis und in der Altstadt - Patient mit Tragetuch abtransportiert

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Nach landkreisweiter Unwetterwarnung vor Blitzeis der höchsten Stufe erwischte es auch den Altlandkreis, meldet die Polizei Wasserburg soeben. In Edling verunfallte ein Rettungswagen, der bei einer Anfahrt zu einem Herzinfarkt-Patienten in die Tür eines Heizkraftwerkes rutschte. Einem weiteren Einsatzfahrzeug erging es genau so, der Fahrer konnte aber einen Schneehaufen dämpfend nutzen. Der Patient musste schließlich mit einem Tragetuch über Gelände zu einem abseits wartenden RTW abtransportiert werden, da die Wege auch zu Fuß unpassierbar waren. Verletzt wurde zum Glück niemand.


In der Gemeinde Edling funktionierte das Alarmsystem des Bauhofs reibungslos und binnen kurzer Zeit war nach einer Alarmierung durch die Polizei ein Salzstreufahrzeug im Einsatz.

Vor allem Verkehrsbereiche aus Pflaster/Kopfsteinpflaster waren mit einer sehr rutschigen Eisschicht überzogen. Rund um Mitternacht mieden Fußgänger in Wasserburg die gepflasterten Gehwege in der Altstadt und wichen auf Asphaltflächen aus. In der Schustergasse kamen mehrere Fahrzeuge nicht mehr die Steigung Richtung Herrengasse hinauf und wurden von der Polizei über den Fußgängerbereich ausgeleitet.

In Wasserburg wurde die Schustergasse von einem Mitglied der Feuerwehr mit der Hand notdürftig gestreut, um eine komplette Sperrung der Färbergasse zu vermeiden.

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6 Gedanken zu „Edling: Rettungswagen rutschte weg

  1. Ein Wasserburger

    Nasse, glatte Straßen, unzählige Warnungen! Und gerade eben wieder beobachtet: Trotzdem rasen die Leute wie jeden Tag ohne Rücksicht durch die Ortschaften und über die Bundesstraßen. Statt dass man mal 5 Minuten eher aufsteht – Ohne Worte!

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    1. Wie bitte soll das mit den fünf Minuten bei einem Notarzteinsatz aussehen? Hellseherei?

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      1. Der Kommentar von „Ein Wasserburger“ bezieht sich bestimmt auf die Idioten, weswegen erst der Notarzt raus muss.

        Ich wurde gestern auch ein paar Mal überholt, obwohl ich schon bei Nässe und Glätte mit 90 gefahren bin, aber nein, einige meinen, sie müssten mit 130 fahren!

        Und sich dann beschweren, wenn der Krankenwagen/Notarzt zu spät kommt.

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        1. Es war aber, wie im Artikel zu lesen, kein Unfall, sondern ein Herzinfarkt. Hat wohl wenig mit dem Glatteis und eventueller Raserei zu tun, oder?

          Anmerkung der Redaktion:
          In unserem Bericht laut Polizei steht das: ‚In Edling verunfallte ein Rettungswagen, der bei einer Anfahrt zu einem Herzinfarkt-Patienten in die Tür eines Heizkraftwerkes rutschte …‘

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        2. Den beiden Wasserburgern würde ich empfehlen, den Artikel aufmerksamer zu lesen. Dort steht nichts von Raserei.

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  2. Xylometazolinhydrochlorid

    Dramatisch finde ich ja, dass in Wasserburg die Feuerwehr die Straßen streuen muss, weil die Zuständigen offensichtlich völlig unfähig sind.

    Naja, ist ja auch einfacher, die unliebsamen Jobs auf Ehrenamtliche abzuwälzen. Die machen das auch nachts um 1 ohne zu meckern, während die, die zuständig wären, hoffentlich eine erholsame Nacht hatten!?!

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