Druck viel zu groß: Franzi weint!

Bei Olympia im Einzel vor Enttäuschung aufgegeben

image_pdfimage_print

Franz 1Albaching/Haag/Sotschi – Ned traurig sei, Franzi. Viele Tränen weinte die 19-Jährige aus Albaching, als sie soeben beim Biathlon-Einzel in Sotschi nach dem zweiten Schießen aufgab. So viel hatte sie sich für heute vorgenommen. Der öffentliche Druck war unglaublich. „Schade für unsere Franzi – das tut mir so leid. Aber sie ist hier nicht zu Olympia gekommen, um Wunderdinge zu vollbringen. Bitte, das darf man nicht vergessen – sie ist unsere Jüngste“, sagte der ARD-Reporter …

… vor einem Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten. Und besser hätte man es nicht formulieren können.

So tapfer und zuversichtlich wollte sich die 19-jährige Franzi Preuß aus Albaching über die 15 Kilometer Einzel-Strecke im Biathlon kämpfen. Ein höchst anspruchsvolles Rennen, bei dem zudem jeder Schießfehler mit einer ganzen Minute bestraft wird. Prompt ging schon der erste Schuss daneben. Sie musste ihr Gewehr korrigieren und verschoss erneut. Beim ersten Schießen zwei Fehler, beim Zweiten drei … Dann gab sie auf.

„Nein“, sagte der ARD-Fernsehreporter, man kann der Franzi keinen Vorwurf machen. Sie ist eine der talentiertesten deutschen Biathletinnen. Ihr gehört auf jeden Fall die Zukunft …“

Am Montag folgt im Biathlon der Massenstart.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu „Druck viel zu groß: Franzi weint!

  1. Wer es schafft, mit 19 Jahren so weit zu kommen, der hat noch Vieles & Großes vor sich!
    Nicht zu lange traurig sein, wir freuen uns auf noch viele schöne Rennen mit Dir, Franzi!

    0

    0
    Antworten
    1. Ich bitte euch!! Mindestens 4 Jahre lang hat sie trainiert, um dann so kläglich aufzugeben! Und… was bedeutet hier „jung“? Mit 19 haben die meisten von uns viel härtere Proben überstehen müssen – im reellen Leben, nicht in irgendwelche Sportspiele!

      0

      0
      Antworten