Dramatik pur in den letzten Sekunden

Basketball-Herren aus Wasserburg verlieren leider knapp - Ohne Topscorer

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BiberovicWasserburg – Wie schon beim MTSV Schwabing reichte der ersten Basketball-Herren-Mannschaft des TSV Wasserburg jetzt gegen Fürstenfeldbruck eine gute Leistung einmal mehr leider nicht zum verdienten Punktgewinn! Auch diesmal waren „Überstunden“ nötig, und auch diesmal waren vergebene Freiwürfe einer der Gründe für die 79:82-Niederlage nach Verlängerung. Die Innstädter rutschten dadurch auf den drittletzten Platz der Bayernliga ab. Die ohne Topscorer Lorenzo Griffin und Salu Tadi angetretenen Wasserburger gestalteten die Partie …

… gegen den TuS Fürstenfeldbruck offen, auch wenn zunächst meist die Gäste um den brandgefährlichen Fabijan Bodaos (34 Punkte, acht Dreier) meist vorne lagen, so zur Pause mit 39:32.

In der zweiten Spielhälfte war es dann zunächst Kapitän Kenan Biberovic (26 Punkte), der sein Team wieder heran führte. Jonathan Rath half dann im Schlussviertel kräfig mit, als er zehn seiner zwölf Punkte erzielte. Dramatik pur dann in den letzten Sekunden:
Zunächst konnte Kenan Biberovic exzellent eingesetzt von Alex Fuchs die erstmalige Wasserburger Führung herstellen, die aber nicht lange hielt: Schon im Gegenzug wurde Fürstenfeldbrucks Bodakos gefoult und verwandelte zwei seiner drei Freiwürfe zum 68:69. Allerdings vermochten auch die Gäste danach den Wasserburger Kapitän nur durch ein Foul zu stoppen. Wie in Schwabing hatte er nun die Möglichkeit, den Sieg an der Freiwurflinie zu sichern, traf aber ebenfalls nur einmal – also erneut Verlängerung.

Dort fand ein packendes Hin und Her seine Fortsetzung, nach zwei Ballverlusten und erfolgreichen Schnellangriffen führten die Gäste aus dem Münchner Westen aber in zehn Sekunden vor dem Ende mit 82:79. Für eine zweite Verlängerung musste also in den letzten Sekunden ein Dreier her, doch der Distanzwurf verfehlte sein Ziel knapp.

„Wir haben nie aufgegeben und engagiert gekämpft, das ist sehr positiv“, so Coach Wanda Guyton“, „aber manchmal müssen die Jungs einfach die geplanten Spielzüge genauer umsetzen“.

Zur tragischen Figur wurde – trotz einer tollen Leistung mit 26 Punkten und zahlreichen Rebounds – wie vor Wochenfrist Kapitän Biberovic, der am Ende zerknirscht meinte: „Die beiden letzten Spiele waren sehr hart für mich: Hätte ich nur die Freiwürfe getroffen, wären jetzt zwei Siege mehr auf unserem Konto.“

Der Puffer zum vorletzten Platz ist zwar groß, aber die Wasserburger haben eigentlich die Ambitionen, im Klassement noch ein Stück aufzusteigen.

Es spielten: Edin Bajric (14), Kenan Biberovic (26), Marcel Freiwald (6), Alexander Fuchs (2), Muamer Karic (6), Alexi Mashas, Jonathan Rath (12) und Christopher Sardgon (13).

fj

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