Die Zukunft ausprobieren

Kreisausschuss mit Bau einer Industrie 4.0-Modellanlage an Berufsschule einverstanden

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Die Schüler der Berufsschule Rosenheim I können sich möglicherweise mit der „Industrie 4.0“ auseinander setzen. Der Kreisausschuss war am heutigen Nachmittag in seiner Sitzung mit dem Bau einer Industrie 4.0-Modellanlage an der Staatlichen Berufsschule I grundsätzlich einverstanden. Einige Hürden müssen aber noch genommen werden.

So muss der Rosenheimer Kreistag die Mittel im Landkreishaushalt 2018 zur Verfügung stellen und der Freistaat Bayern muss das Projekt finanziell fördern.

Über ein vom Bayerischen Kultusministerium verwaltetes Förderprogramm können pro Projekt maximal 112.500 Euro zur Verfügung gestellt werden. Für das konkrete Vorhaben an der Berufsschule I würde das bedeuten, dass der Landkreis Rosenheim knapp die Hälfte der geplanten Gesamtkosten von knapp 222.000 Euro bezahlen müsste.

Die Landkreisverwaltung wurde vom Kreisausschuss heute beauftragt, die notwendigen Anträge bei der Regierung von Oberbayern zu stellen und die Modellanlage „Industrie 4.0“ auszuschreiben.

Die Modellanlage ermöglicht, einen realen Produktionsprozess nachzubilden. Die Planung, Organisation, Steuerung und Umsetzung einer Produktion werden vollständig digital miteinander verbunden. Ein normaler beruflicher Alltag wird dargestellt und die Schüler können lernen, wie sich ihre Entscheidungen auf den ganzen Produktionsablauf auswirken.

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