Die „Towers“ reisen an den Inn

Zweite Damen-Bundesliga: Top-Team aus Speyer-Schifferstadt bei Wasserburg II

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D2_Team„Hundert Prozent Konzentration und Fokus über die vollen 40 Minuten“, fordert Wanda Guyton, Trainerin der Zweiten Damenmannschaft des TSV Wasserburg vor dem so wichtigen Heimspiel am morgigen Samstag um 16.15 Uhr: Mit den „Towers“ aus Speyer-Schifferstadt ist eines der Top-Teams der 2. Basketball-Bundesliga zu Gast im Badria.

Soll gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz ein Sieg gelingen, muss der Aufsteiger vom Inn es endlich wieder schaffen, über die gesamte Länge eines Spiels eine konzentrierte Leistung abzurufen. Zuletzt gab es einfach zu viele Schwächephasen, die mögliche Erfolge vereitelten.

„Wir müssen vor allem daran arbeiten, die Anzahl der Ballverluste zu verringern“, so Guyton: „Mit 20 Turnovers oder mehr pro Spiel kann man nicht gewinnen.“ Zudem hofft sie auf einen verbesserten Rhythmus und positive Körpersprache ihrer Spielerinne in Angriff und Verteidigung. In der Offensive will Guyton eine gute Wurfauswahl und mehr Zug zum Korb sehen.

„Speyer ist ein Team, das hochprozentig trifft, und im Hinspiel haben wir sie sehr viel werfen lassen und so zu viele einfache Punkte erlaubt“, ärgert sich die Wasserburger Trainerin immer noch über die 50:67-Niederlage aus dem Hinspiel Anfang November. Von Beginn an mussten die Innstädterinnen in Speyer einem Rückstand von acht bis zehn Punkten hinterherlaufen. Nach dem Seitenwechsel gelang es dann zwar den Rückstand kurzzeitig auf fünf Punkte zu verkürzen, aber am Ende fehlte wieder einmal die Konstanz.

Mit 18 Punkten stellte „Towers“-Spielerin Jennifer Mocanu dabei ihr Leistungsvermögen unter Beweis. Im Schnitt erzielt die US-amerikanische Aufbauspielerin pro Partie 15,3 Punkte, 4,4 Rebounds und 3,5 Assists. Zusammen mit Uta Gelbke (durchschnittlich 15,4 Punkte ) ist sie Topscorerin im Team von Coach Harald Roth, das trotz eines Punktabzuges am grünen Tisch zu Beginn der Saison mittlerweile bis auf Platz Fünf geklettert ist. Punktgleich mit den drittplatzierten Bambergerinnen und Jahn München auf Rang Vier haben sie fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde noch alle Chancen auf den Einzug in die Play-Offs der besten vier Clubs.

Foto: Wasserburg II schwört sich auf eine konzentrierte Leistung ein – Foto: Udo Weiß

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