Die Post kommt jetzt mit Strom

Auch in Wasserburg sind die neuen „Streetscooter" im Einsatz

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Was ist denn das für eine neue Postkutsche? Das ist ein elektrobetriebener „Streetscooter“ der Post. Mit dem will das bundesdeutsche Logistikunternehmen nach und nach seine Benzin- und Diesel-Karossen ersetzen. Auch in Wasserburg sind die gelben Elektro-Laster bereits im Einsatz. In der Altstadt wurde dazu ein halbes Dutzend Ladestationen auf dem Gelände der Post installiert. 

Quadratisch, praktisch, einfach gut – so sieht der neue gelbe Flitzer auf Wasserburgs Straßen aus. Speziell für den Transport in Städten konzipiert, kann der Klein-Lkw, den es in verschiedenen Varianten gibt, bis zu knapp einer Tonne zuladen. 80 Kilometer pro Stunde soll das Gefährt auf den Tacho bringen,  bei dieser Spitzengeschwindigkeit kommt die Post dann allerdings nicht auf die Maximalreichweite vom 80 Kilometern mit einer Strom-Tankfüllung.

Übrigens: Der „Streetscooter“ kommt nicht etwa aus Japan oder den USA – er wurde in Deutschland entwickelt und wird dort auch gebaut: Von der Post! Zu haben sind die wendigen und leisen Packesel nach Abzug von Rabatt und E-Auto-Prämie für etwas mehr als 30.000 Euro.

 

Mehr Infos: https://www.streetscooter.eu/

 

 

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23 Gedanken zu „Die Post kommt jetzt mit Strom

  1. Den hab ich erst vor einiger Zeit aufm Weg nach Wasserburg gesehen, liegengeblieben am Abschleppwagen 😀

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    1. Besser als Lungenkrebs, Asthma oder schmelzende Eisberge, oder?

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    2. Ich sag nur Kinderkrankheiten.

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    3. Wie viele Benziner/Diesel werden täglich in die Werkstatt gebracht, weil si ein kleinen Fehler haben? Mit der vielen Elektronik in jedem Auto heutzutage ist jedes fast schon ein E-Auto, Werkstattbesuchgesehen!

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  2. Mich würde interessieren ob die Post dabei grünen Strom verwendet…

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  3. DeOana+DeAndern=MiaOlle

    Deutschland als Autoindustrieland hinkt in punkto e-Mobilität hinterher.
    Allein schon die Reichweite ist bei den „Ausländern“ um einiges mehr.
    Und letztendlich nicht teurer, da die schon viel länger und intensiver forschen und bauen.
    Da sollte unsere Politik mal die Daumen Schrauben bei den Autobauern ansetzen…
    80km Reichweite bei 80km/h Höchstgeschwindigkeit (was für den städt. Lieferbetrieb völlig ausreicht) ist zu wenig. Da ginge noch was, dann könnten die Fahrzeuge auch auf dem Land eingesetzt werden.
    Die Post als Autobauer….ich weiß nicht so recht….ob hier nicht die Kräfte verkehrt eingesetzt werden, da so ein e-Kastenwagen, bzw. E-Lieferwagen keine Neuheit auf dem Markt ist…..
    Ich weiß von mind. einem Wasserburger Autohändler die so ähnl. Modelle schon seit Jahren anbietet.

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  4. Postkutsche? Und neben jeder Ladestation steht dann ein Pferd, wenns mal schnell gehen muss!

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  5. Haha, ja weil in Wasserburg die Luftbelastung ja so groß ist.
    Ein E-Mobil mit Strom aus der Steckdose ist kein bisschen sauberer als ein Diesel. Im Gegenteil. Die neueste Dieselgeneration bläst sauberere Luft aus als sie anzieht.
    Sinn macht ein E-Auto in Städten, weil man den Schadstoffausstoß am Standort des Kohlekraftwerkes hat und nicht am Auto. Aber in der Provinz ist es doch sinnlos.

    Für die Post macht es deshalb Sinn, weil das ständige abstellen, anlassen, anfahren und Schalten dem Elektromotor nichts ausmacht bzw. das Schalten und zur Tanke fahren gar entfällt bzw. wenn sie eigene Zapfsäulen haben, können sie sich langfristig die immensen Kosten des Tanks und Tankens sparen. Der Postbote stellt das Auto abends ab und steckt es an – fertig.
    Ich bezweifle, dass die Post hier aus Gründen der Umweltliebe handelt. Aber den Leuten hierzulande kann man es ja erzählen.

    Die deutschen Hersteller hinken deshalb hinterher, weil es keinen Sinn macht mit dieser Generation Akkus E-Autos zu bauen. Es braucht einfach noch zu viele Kinderarbeit für die Kobalt-Gewinnung, die Ladedauer ist viel zu lange und die Kapazität lässt noch zu wünschen übrig. Aber: Die Akkuforschung ist dran. Hier wird man bestimmt kompakte Akkus ohne Inhaltsstoffe aus Raubbau oder Kinderarbeit mit viel Kapazität und extrem kurzer Ladezeit erforschen. Aber es braucht eben seine Zeit.
    Wenn die Technik ausgereift ist und sich damit auch Geld verdienen lässt, dann sind die deutschen Autobauer bestimmt mit dabei.

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    1. Danke Berta, ich stimme absolut mit Ihnen überein.
      Wo kommt denn der ganze Strom her? Der muss ja auch erst „produziert“ werden. Also doch wieder Kohle? Atomkraft?
      Die Lösung „Elektro-Auto“ ist sicher nicht die Lösung der Luftprobleme, die Produktion des Stromes umweltschädlicher ist, als alle Diesel zusammen.

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    2. Wenn es danach ginge. Dann müsstest du deine klamotten sofort susziehen, ist nämlich auch kinderarbeit.

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      1. Achso. (fragwürdiger) Umweltschutz vor Kinderschutz?

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      2. Und ich will mich auch nicht generell dagegen stellen. Ich will nur die Hurra-Schreier wieder auf den Boden der Realität bringen.
        Mir ist klar, wenn die Firmen nicht dazu gezwungen werden, forschen sie auch nicht an „guten“ Akkus.
        Ich kann es gut verstehen, wenn die Menschen am mittleren Ring in München E-Autos fordern, aber die Forderungen der Wasserburger klingt mir eher nach blind nachgeplappert ohne sich selber Gedanken gemacht zu haben.
        Ich würde auch so weit gehen und nicht das E-Auto als perfekte Lösung zu propagieren. Nur in Zusammenhang mit schadstoffarmer Stromerzeugung ist es eine langfristige gute Lösung. Die Forschung von Daimler an Brennstoffzellenautos scheint mir ein längerfristig gedachter Weg zu sein. Das ist auch nichts anderes als ein E-Auto nur eben mit selbst erzeugter sauberer Energie. Leider aber zum jetzigen Zeitpunkt mit zu vielen Nachteilen. Wenn die Akkus so weit sind, dass man sie in Minuten laden kann, können wir gerne auch die Tankstellen zu Kraftwerken umbauen (z.B. Brennstoffzellen). Aber das ist alles weit in der Zukunft und die heutige Hauptaussage sollte sein: Es darf sich jeder freuen, dass ein Umdenken stattfindet aber die Freude, dass es jetzt perfekte Autos gibt, ist schlicht nicht fertig gedacht.

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        1. Die Luftqualität in einigen Teilen Wasserburgs ist nach Angaben des bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) tatsächlich schlecht.
          Das weiß auch Bürgermeister Kölbl und verhindert trotzdem seit 2 Jahren, dass Messungen zur Luftqualität in Wasserburg durchgeführt werden.
          Beschlossen hat diese und weitere Messungen der Umweltausschuss im Jahr 2015, beantragt wurden diese Messungen übrigens von Kölbls eigener Partei.
          Zu hohe Luftschadstoffbelastung ist nicht nur ein Thema der Großstädte, sondern u.a. durchaus auch der Anwohner von Bruckgasse, Schmidzeile und Tränkgasse.
          Bei der Belastung durch Verkehrslärm zählt Wasserburg leider sogar zu den absoluten Spitzenreitern in Oberbayern.
          Der Post gebührt große Anerkennung für ihre Entscheidung, in Wasserburg auf emissionsfreie und leise Fahrzeuge zu setzen,
          Von den örtlichen Entscheidungsträgern kann man sich eine vergleichbare Entschlossenheit leider nur wünschen.

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      3. Woher wollen Sie wissen, welche Klamotten ich trage?
        Und was bitte hat Umweltschutz jetzt mit Kinderarbeit zu tun?
        Es geht hier um die Verschmutzung der Umwelt und das E-Autos eben keine Lösung sind.

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        1. Berta hat es in ihren ersten post erwähnt wie die akkus gebaut werden. Also erst lesen dann fragen.

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          1. Und was bitte hat das mit MEINEN Klamotten zu tun?
            Und woher wollen Sie wissen, welche Klamotten ICH trage?
            Und nochmal: Kinderarbeit und Umweltschutz sind ZWEI verschiedene PAAR SCHUHE

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      4. Naja, du sagtest, wir sollen unserer Klamotten ausziehen, weil bei der Herstellung – genau wie bei der Herstellung der Akkus – vermutlich Kinderarbeit geleistet wird.
        Das klang für mich wie: „weil es ja normal ist, dass wir Klamotten aus Kinderabeit tragen, können wir auch bei der Autoherstellung Kinderabeit tolerieren, schließlich hat eine bessere Luft für uns mehr Vorteile.“
        Wenn ich das falsch interpretiert habe, dann bitte nochmal eine genaue Erklärung, warum du das Klamottenthema hier eingebracht hast und was das mit meinem Kommentar zu tun hat.

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        1. Achso, ich hab die Namen durcheinander gebracht 😉 Sorry

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    3. Auf was begründet sich die Aussage, das die neueste Dieselgeneration sauberere Luft ausbläst als sie anzieht?
      Gibt es da eine Quelle oder ist das nur ein Vermutungsfakt?

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      1. Eine Studie der FH Landshut, die in den öffentlich rechtlichen Medien ausgestrahlt wurde.

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      2. Hallo Max,
        ich hab nochmal gesucht: Hier findest du die Quelle http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/diesel-software-100.html#&time=
        Spul bis 1:58 vor, da kommt diese Aussage vom Prof.

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  6. Ob unsere Regierung wirklich e-Autos will,da gehen ja viele steuern flöten 😕

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  7. Hallo, man kann alles schlecht reden…..wenn die Post nicht selbst so ein Auto gebaut hätte, dann gäbe es keine E Autos bei der Post.
    Vw wollte nicht auf Kundenwünsche eingehen……solange unsere Konzerne so vom Staat geschüzt werden, wird die Luft nicht sauberer.
    Ein Gesamtkonzept f7r E Mobilität wird von der Politik blockiert..aber solang es fossile Brennstoffe gibt…………

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